Versagen von Wind- und Solarenergie treibt Strompreise und führt zu Brown-Outs

Versagen von Wind- und Solarenergie treibt Strompreise und führt zu Brown-Outs

Berlin, 26. Januar 2026. In einem Artikel in der Berliner Zeitung wurde behauptet, die CO₂-Steuer sei zu niedrig und das führe dazu, dass Braunkohlekraftwerke derzeit besonders profitabel arbeiteten. Dieser Aussage widerspricht der Sprecher der AG Kernkraft der AfD-Bundestagsfraktion, Paul Schmidt:

„Die wahren Probleme werden verschwiegen. Nicht ein niedriger CO₂-Preis ist der Grund für hohe Strompreise in der Dunkelflaute, sondern das Unvermögen von Windkraft und Photovoltaik, im Winter eine verlässliche Stromversorgung sicherzustellen. Die in den Wintermonaten üblichen windarmen Wetterlagen, geschlossenen Wolkendecken und der niedrige Sonnenstand führen dazu, dass Wind- und Solaranlagen über Tage hinweg kaum Strom produzieren. Genau dann, wenn Strom besonders dringend gebraucht wird, liefern die sogenannten erneuerbaren Energien am wenigsten. Die daraus resultierende Strommangellage hat diesen Winter bereits zu den sogenannten Brown-Outs geführt: Einzelnen Gemeinden – wie Neulußheim im Rhein-Neckar-Kreis – wurde der Strom vom Netzbetreiber für mehrere Stunden abgestellt. Der Strom reicht einfach nicht mehr für alle, auch wenn gleichzeitig große Mengen an Strom aus dem Ausland importiert werden, auch von französischen und schweizerischen Kernkraftwerken – zu entsprechend hohen Preisen. Für Neulußheim sind solche Abschaltungen neu, da es ganz in der Nähe des Kernkraftwerks Philippsburg liegt. Wieder einmal zeigt sich, dass der deutsche Sonderweg Ausstieg aus der Kernkraft ein fataler Fehler war. Die AfD-Bundestagsfraktion hat unter anderem in dem Antrag ,Moratorium für den Rückbau abgeschalteter Kernkraftwerke‘ (BT-Drs. 21/220) deutlich gemacht, dass Risiken für eine sichere Stromversorgung am besten mit Kernkraftwerken beherrschbar sind.“

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