Ernährungssicherheit und Erhalt produktiver Landwirtschaft – Für eine pragmatische Agrar- und Ernährungspolitik

Ernährungssicherheit und Erhalt produktiver Landwirtschaft – Für eine pragmatische Agrar- und Ernährungspolitik

Berlin, 28. Januar 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag unterstreicht die wachsende Bedrohung der Ernährungssicherheit durch geopolitische Instabilitäten, Lieferkettenstörungen und Klimarisiken. Gleichzeitig weist die AfD-Fraktion auf die weitreichenden Folgen ideologisch motivierter Umweltauflagen ohne wissenschaftliche Folgenabschätzung hin, die zu Produktivitätsverlusten, Versorgungsrisiken und einer höheren Importabhängigkeit führen können. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag fordert, dass bei allen agrar- und ernährungspolitischen Entscheidungen die Versorgungssicherheit und der Erhalt ausreichend produktiver landwirtschaftlicher Flächen als verbindliche Leitparameter gelten. Regelmäßige Evaluationen des Selbstversorgungsgrads sowie der Importabhängigkeit kritischer Agrar- und Ernährungsprodukte sollen etabliert werden. Vor Gesetzen und Programmen mit Flächen- oder Produktionswirkung – etwa zu landwirtschaftlicher Nutzung, Pflanzenschutz, Düngung oder Flächenumwidmung – sind öffentlich zugängliche, fundierte Folgenabschätzungen zu Produktion, Preisen und Beschäftigung vorzulegen. Flächensicherung durch adäquate Kompensation und der Erhalt von Acker- und Grünlandflächen werden ebenso eingefordert wie die Förderung von Vertrags- und Kooperationsmodellen für Vertragsnaturschutz ohne dauerhafte Kapazitätseinschränkungen. Ein dauerhaftes Dialogforum zwischen Bundesregierung, Landwirtschaftspraktikern, Agrarverbänden und Umweltvertretern gilt als zentral für ausgewogene und praxisnahe Maßnahmen.

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