AfD-Fraktion fordert mehr Verantwortung für DB-Sparten
AfD-Fraktion fordert mehr Verantwortung für DB-Sparten
Berlin, 27. März 2026. Zu den desaströsen Zahlen der DB AG für 2025 erklärt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Wolfgang Wiehle:
„Neben der qualitativen Katastrophe erleben wir jetzt auch noch die finanzielle Katastrophe: Der DB-Konzern hat im Geschäftsjahr 2025 einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro eingefahren. Diese Verluste muss der Steuerzahler bei einem im Staatsbesitz befindlichen Unternehmen letzten Endes ausgleichen. Dabei hat sich das Desaster langfristig angekündigt. Die AfD-Fraktion fordert aus diesem Grund, kurzfristig mehr Ergebnisverantwortung vom DB-Konzern in die DB-Spartenunternehmen zu verlagern. Dieser Forderung widersetzten sich bislang die Gewerkschaft EVG, der im Jahr 2025 gescheiterte und abgelöste Vorstand sowie der Aufsichtsratsvorsitzende der DB AG, Werner Gatzer (SPD). Deshalb bedarf es auch einer schnellen Umbesetzung an der Spitze des DB-Aufsichtsrats. Der ehemalige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Werner Gatzer, ist seit 2022 Aufsichtsratsvorsitzender der DB AG. Auch für die kommenden Jahre können kaum bessere Zahlen erwartet werden. Dazu ist der Sanierungsbedarf der Infrastruktur zu hoch und der Fuhrpark der Eisenbahnverkehrsunternehmen der DB zu alt. Hinzu kommt die bereits hohe Verschuldung des DB-Konzerns bei steigenden Zinsen. Mit der Installation eines neuen Vorstands ist ein erster Schritt gemacht. Nun müssen auch die verbliebenen verkrusteten Strukturen bei der DB AG reformiert werden. Langfristig ist – unter einer neuen Regierung – eine Reform des Bahnkonzerns im Ganzen nötig.“
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