Maßnahmen von Ministerin Reiche sind zur Senkung der Stromkosten nicht geeignet

Maßnahmen von Ministerin Reiche sind zur Senkung der Stromkosten nicht geeignet

Berlin, 15. Oktober 2026. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat den Netzausbau als beste konkrete Maßnahme zur Senkung der teuren Redispatch-Kosten bezeichnet, die den Strompreis nach oben treiben. Dazu erklären die AfD-Bundestagsabgeordneten Michael Blos und Paul Schmidt:

„Der Netzausbau wird weder kurz- noch mittelfristig zur Senkung der Redispatch-Kosten in Höhe von drei bis vier Milliarden Euro pro Jahr beitragen können. Den anderslautenden Versprechungen der Ministerin glauben wir nicht. Die Reservekraftwerke, von denen es künftig immer mehr Erdgas-befeuert geben soll, treiben den Preis immer weiter nach oben. Der Netzausbau kann das nicht kompensieren. Der sogenannte Redispatch, also der kurzfristige Einsatz der Reservekraftwerke zur Kompensation der Schwankungen der Stromerzeugung durch Wind und Sonne, wird den Strom in Deutschland weiter verteuern.

Reiches angeblich beste Lösung, der Netzausbau, ist selbst für den zeitnahen Anschluss bereits gebauter Windkraft- und PV-Anlagen zu langsam. Trotzdem setzt die Bundesregierung den Ausbau von Windkraft und PV mit dem Ziel der Vervierfachung bis 2045 fort. Durch Windkraft werden wertvolle Waldflächen gerodet und versiegelt, Mikroplastik und PFAS werden durch Rotorabrieb in der Umwelt verteilt. Gleichzeitig fehlen vielen Landwirten Ackerflächen, da diese mit Freiflächen-PV-Anlagen konkurrieren.

Dabei liegt die energiepolitische Lösung doch auf der Hand: Der Wiedereinstieg in die Kernkraft kann Deutschlands Energieprobleme lösen. Nach der Radiant Energy Group im Juni kommt nun auch die Denkfabrik R21 in einer aktuellen Studie zu dieser Schlussfolgerung. Nur so kann bezahlbare und saubere Energie, auch im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele, sichergestellt werden.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung dazu auf, den Ausbau von Windkraft und Photovoltaik (PV) zu stoppen und den Wiedereinstieg in die Kernkraft sofort einzuleiten. Nur so können Deutschlands Energieprobleme gelöst werden und Lebensräume bleiben intakt.“

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