Bundesregierung verschließt bei Milliardenkosten der Dialyse die Augen

Bundesregierung verschließt bei Milliardenkosten der Dialyse die Augen

Berlin, 22. Oktober 2026. Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (BT-Drs. 21/8353 ) der AfD-Bundestagsfraktion zur nephrologischen Versorgung, also der Vorbeugung, Diagnostik und Therapie von Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen sowie Dialyse und Transplantationsnachsorge, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert:

„Die Bundesregierung lässt die Beitrags- und Steuerzahler bei den Milliardenkosten der Dialyse im Regen stehen. Im Jahr 2025 wurden allein von der gesetzlichen Krankenversicherung rund 2,38 Milliarden Euro für Dialysebehandlungen ausgegeben. Trotzdem weiß die Bundesregierung nicht, wie hoch die Kosten für Dialysebehandlungen bei Leistungsberechtigten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind. Sie weiß nicht, wie viele Akut-Dialysen bei diesem Personenkreis durchgeführt werden, und sie kennt auch keine Kostenunterschiede nach Aufenthaltsstatus oder Migrationshintergrund.

Das ist ein massives Versagen bei Transparenz und Steuerung. Wer Milliarden ausgibt, aber nicht einmal erfasst, wer welche Leistungen in Anspruch nimmt, kann weder wirtschaftlich handeln noch Fehlentwicklungen erkennen. Die Bundesregierung fliegt bei den Dialysekosten schlicht blind.

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert endlich belastbare Daten zu den Kosten und zur Inanspruchnahme hochpreisiger Gesundheitsleistungen. Die Bundesregierung muss offenlegen, welche Belastungen auf die gesetzliche Krankenversicherung und auf die Haushalte von Ländern und Kommunen zukommen. Schluss mit dem Blindflug bei den Dialysekosten und Schluss mit der Politik nach dem Prinzip: Hauptsache ausgeben, aber nicht nachrechnen.“

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