Anhaltspunkte für deutsche Bezüge zu den Epstein-Akten systematisch untersuchen
Anhaltspunkte für deutsche Bezüge zu den Epstein-Akten systematisch untersuchen
Berlin, 03. März 2026. Im Antrag betont die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag die Notwendigkeit, deutsche Bezüge in den so genannten Epstein-Akten systematisch aufzuklären. Angeregt wird die Einrichtung einer Sonderkommission nach Vorbild bereits etablierter Gremien in Polen, Frankreich, Norwegen und weiteren EU-Staaten. Ziel ist die Analyse der mehr als drei Millionen Seiten Dokumente, über 2.000 Videos und rund 180.000 Bilder, die im Januar und Februar 2026 durch das US-Justizministerium veröffentlicht wurden. Dabei stehen folgende Fragestellungen im Fokus: Wurden Minderjährige in Deutschland über das Epstein-Netzwerk rekrutiert? Diente Deutschland als Drehscheibe für internationalen Menschenhandel? Liegt Beeinflussung deutscher Politik und Finanzmärkte, beispielsweise bei der Schuldenbremse oder im Kontext Wirecard, vor? Besteht Erpressbarkeit von Regierungsmitgliedern oder anderen deutschen Akteuren? Die Sonderkommission soll vorhandene Erkenntnisse deutscher Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden einbeziehen und innerhalb von sechs Monaten einen Zwischenbericht mit Empfehlungen vorlegen.
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