Bürokratie abbauen, Teilhabe stärken – Für ein unbürokratisches Anerkennungssystem von Assistenzhunden

Bürokratie abbauen, Teilhabe stärken – Für ein unbürokratisches Anerkennungssystem von Assistenzhunden

Berlin, 15. Januar 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag legt einen Antrag zur Vereinfachung des Anerkennungs­­verfahrens für Assistenzhunde vor. Aktuell verhindert die seit Januar 2023 geltende Assistenzhundeverordnung (AHundV) nach Ablauf der Übergangsfristen im Sommer 2024 die offizielle Prüfung und Zulassung von Assistenzhunden, da zertifizierte Ausbildungs­stätten fehlen. Dies führt zu erheblichen Kosten (8.000 € bis 25.000 € pro Hund), zusätzlicher Bürokratie und faktischer Exklusion behinderter Menschen. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag kritisiert, dass Deutschland im europäischen Vergleich eines der bürokratischsten Modelle betreibt, während Länder wie die Niederlande auf ein einfaches Kennzeichnungsverfahren und Qualitätsstandards ohne staatliche Prüfbehörde setzen. Der Antrag fordert einen Gesetzentwurf, der nach niederländischem Vorbild ein vereinfachtes Prüfungs- und Anerkennungsverfahren einführt, eine Übergangsregelung für bereits geprüfte Hunde ab Juli 2024 normiert, eine länderübergreifende Arbeitsgruppe zur Identifikation geeigneter Ausbildungs­träger etabliert sowie einen Härtefallfonds und Gebührenmoratorium vorsieht. Außerdem soll das BMAS eine Evaluation und regelmäßiges Monitoring der Neuregelung durchführen und die Länder und Kommunen aufgefordert werden, Assistenzhunde automatisch von der Hundesteuer zu befreien.

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