Deutschland muss aus US-Militäroperation in Venezuela die richtigen Lehren ziehen
Deutschland muss aus US-Militäroperation in Venezuela die richtigen Lehren ziehen
Berlin, 5. Januar 2026. Zur Festnahme von Nicolás Maduro durch US-amerikanische Spezialkräfte erklärt der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier:
„Weder die USA noch die EU-Staaten erkennen Nicolás Maduro als legitimen Präsidenten an. Er gilt vielmehr als Anführer eines kriminellen Regimes, dessen Netzwerk von den Amerikanern als Terrororganisation eingestuft wird. Unter seiner Herrschaft wurde Europa jahrelang mit Drogen überschwemmt. Die USA haben darauf nun entschlossen reagiert, auch wenn wirtschaftliche Interessen dabei eine Rolle spielen. Die Weltpolitik folgt Macht, Einfluss und strategischen Interessen. Die völkerrechtliche Bewertung der Aktion ist dabei nicht irrelevant, aber letztlich zweitrangig, da beide Seiten ihre eigene Lesart vertreten. Entscheidend ist, welche Lehren Deutschland daraus zieht: In einer multipolaren und zunehmend konfliktreichen Welt zählen Handlungsfähigkeit, militärische Stärke und wirtschaftliche Robustheit. Aus Sicht der AfD-Fraktion sollte Deutschland daraus keine antiamerikanischen Reflexe ableiten, sondern endlich seine sicherheits- und außenpolitische Handlungsfähigkeit wiederherstellen. Solange es nicht einmal gelingt, eine stabile Stromversorgung in der eigenen Hauptstadt sicherzustellen, ist klar: Unser Land muss wieder auf die Füße gestellt werden, mit einer starken Wirtschaft, einem einsatzbereiten Militär und einer Politik, die deutsche Interessen an erste Stelle setzt.“
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