Antrag

Förderung quelloffener KI-Lösungen

Berlin, 20. Februar 2024. Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, zu einer Schlüsseltechnologie zu werden, die die Gesellschaft in all ihren Systemen von der Wirtschaft über die Wissenschaft und die Kunst bis hin zur Politik fundamental verändert.

Die Veröffentlichung des Textgenerators Chat GPT im November 2022 hat einer breiten Öffentlichkeit beispielhaft vorgeführt, wozu eine generative KI heute bereits imstande ist. Die Antworten, die das Programm in der Interaktion mit menschlichen Nutzern gibt, sind verblüffend genau und umfassend; die Möglichkeiten eines kommerziellen Einsatzes dieser und verwandter Software reichen vom automatisierten Dialog mit Kunden in Unternehmen und mit Bürgern in der Verwaltung über die Kreation ganzer Drehbücher für Filme bis hin zur Analyse komplexer ökonomischer Sachverhalte. Die Entwicklung großer KI-Sprachmodelle wird mehrheitlich von global agierenden Technologiekonzernen vorangetrieben, die neben dem erforderlichen Kapital und fähigen Mitarbeitern auch über immense Datenmengen und eine taugliche Recheninfrastruktur zum Training der Algorithmen verfügen. Der sich dynamisch entwickelnde Markt für Künstliche Intelligenz ist trotz des beträchtlichen Vorsprungs US-amerikanischer und chinesischer Anbieter noch nicht in der Gänze aufgeteilt, auch für Deutschland bieten sich noch Chancen, mit klugen Produkten relevante Marktanteile zu erobern. Dabei ist neben einem proprietären Ansatz bei der Entwicklung von KI-Algorithmen der Einsatz quelloffener Software, auch Open Source genannt, zu erwähnen. Der Quellcode dieser Software wird veröffentlicht mit der Einladung an Interessierte, ihn auf mögliche Fehler hin zu überprüfen, mit eigenen Ideen weiterzuentwickeln, auf eigene Bedürfnisse hin zu verändern und passende Anwendungen zu kreieren.

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