Frauen schützen – Im Namen der Familienehre versuchte und vollendete Morddelikte statistisch erfassen

Frauen schützen – Im Namen der Familienehre versuchte und vollendete Morddelikte statistisch erfassen

Berlin, 17. März 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag weist auf das anhaltende Phänomen der im Namen der Familienehre versuchten und vollendeten Tötungsdelikte an Mädchen und Frauen hin. Ehrenmorde, meist von männlichen Blutsverwandten verübt, bleiben in Deutschland statistisch unzureichend dokumentiert. Seit dem Mord an Hatun Sürücü vor über zwanzig Jahren tritt diese Gewaltform weiterhin mehrfach im Jahr auf, während Bund und Länder keine zentrale Erfassung etabliert haben. Die AfD-Fraktion betrachtet diese fehlende Transparenz als Hindernis für Präventionsmaßnahmen und effektiven Opferschutz. Vor dem Hintergrund kulturell geprägter Geschlechterrollen und patriarchaler Normen fordert die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag eine erneute Bund-Länder-Abfrage des BKA zur Aufarbeitung aller Fälle seit 2005 sowie die dauerhafte Ausweisung von Ehrenmorden in der Polizeilichen Kriminalstatistik. So kann das Ausmaß des Problems transparent gemacht und geeignete Schutzmaßnahmen eingeleitet werden.

Zum Antrag

Beitrag teilen

Ähnliche Inhalte