Gewalt und andere Formen schwerwiegender Übergriffe an Schulen systematisch erfassen, untersuchen und durch geeignete Maßnahmen verhindern
Gewalt und andere Formen schwerwiegender Übergriffe an Schulen systematisch erfassen, untersuchen und durch geeignete Maßnahmen verhindern
Berlin, 24. März 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag betont die dringende Notwendigkeit, Gewalt unter Schülerinnen und Schülern sowie gegenüber Lehrkräften systematisch zu erfassen, zu untersuchen und zu verhindern. Gewaltvorfälle an Schulen nehmen seit Jahren zu, wie die jüngsten Statistiken belegen: 2023 wurden 27.470 Gewaltdelikte an Schulen registriert, 2024 insgesamt 94.318 Straftaten mit 743 Messerangriffen. Lehrkräfte berichten in Studien zu zwei Dritteln von Beschimpfungen, Bedrohungen und Mobbing. Körperliche und psychische Gewalt hat an zahlreichen Haupt-, Real- und Gesamtschulen spürbar zugenommen. Trotz steigender Fallzahlen existiert kein umfassendes Lagebild besonders jener Vorfälle, die nicht in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst werden. Die Bundesregierung betreibt keine Ursachenforschung und verweist allein auf das Programm „ProPK“ und länderspezifische Nachsorgesysteme, die offenbar unzureichend wirken. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag fordert deshalb ein gemeinsames Bundes-Länder-Programm zur Erfassung aller schwerwiegenden Vorfälle, die Förderung sozialwissenschaftlicher Studien zur Ursachenanalyse, einschließlich einer Untersuchung möglicher Zusammenhänge von Migration und Gewalt, sowie die Ableitung konkreter Handlungskonzepte auf Grundlage dieser Erkenntnisse.
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