Höhere Pendlerpauschale wirkt weder sofort entlastend noch zielgenau
Höhere Pendlerpauschale wirkt weder sofort entlastend noch zielgenau
Berlin, 9. April 2026. Anlässlich der hohen Spritpreise prüft die CDU eine Erhöhung der Pendlerpauschale von 38 auf 45 Cent pro Kilometer. Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Christian Douglas, Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages:
„Millionen Bürger merken an der Tankstelle, wie sehr die Mobilität politisch verteuert wurde. 390 Millionen Euro hat der Staat seit Beginn des Iran-Krieges an Zusatzeinnahmen allein bei der Mehrwertsteuer von den Bürgern kassiert. Nur die Union glaubt, man könne das Problem hoher Spritpreise mit einer höheren Pendlerpauschale lösen, die erst bei der nächsten Steuererklärung wirkt. Das hilft weder dem Handwerker noch der Pflegekraft, die jetzt jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Besonders absurd ist, dass auch Fußgänger, Radfahrer und Bahnkunden von der höheren Pauschale profitieren würden. Das zeigt, wie wirklichkeitsfremd die Pläne der Union sind. Während die Bundesregierung beim Sondervermögen in Rekordtempo Milliarden durchgepeitscht hat, fehlt beim Thema Energiepreise plötzlich der Wille. Die AfD-Fraktion fordert, den akuten Kaufkraftverlust durch eine Senkung der Energiesteuer und eine vollständige und dauerhafte Streichung der CO₂-Abgabe sofort zu senken – nicht erst mit der nächsten Steuererklärung. Zur Entlastung der Pendler hat die AfD-Fraktion bereits im letzten Jahr den Antrag ,Berufstätige Pendler sofort entlasten‘ (BT-Drs. 21/2363) eingebracht. Dieser fordert die Erhöhung der Entfernungspauschale für Autofahrer auf 50 Cent ab dem ersten Kilometer und stellt die Gegenfinanzierung durch eine faire, verkehrsmittelbezogene Anpassung der anderen Pauschalen sicher.“
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