Insektenbiomasse und -vielfalt vor weiterem Ausbau der Windindustrie schützen
Insektenbiomasse und -vielfalt vor weiterem Ausbau der Windindustrie schützen
Berlin, 13. Januar 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag betont die Notwendigkeit, Insektenbiomasse und -vielfalt vor einem unkontrollierten Ausbau der Windenergie an Land zu schützen. Das Windenergieflächenbedarfsgesetz sieht bis 2032 eine Ausweisung von 2 Prozent der Bundesfläche vor, ohne die Folgen für Insektenpopulationen ausreichend zu evaluieren. Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt schätzten 2018 jährliche Verluste von 1 200 Tonnen durch Rotorenschlag. Aktuelle, großflächige und artenspezifische Untersuchungen fehlen. Die AfD-Fraktion fordert repräsentative Forschungsprojekte, die Daten zu Todesursachen, Wanderungsrouten zwischen Biotopen sowie Auswirkungen auf Flora, Fauna und Landwirtschaft liefern. Automatische Schwarmerkennungssysteme, temporäre Abschaltungen in Schutzzeiten und alternative Anlagenstandorte sollen geprüft werden. Zudem sind Umweltverträglichkeitsprüfungen zu evaluieren und das Insektenmonitoring mit Windindustrieanlagen zu verknüpfen. Aufbauend auf den Erkenntnissen sind verbindliche ökologische Verträglichkeitsnachweise im Genehmigungsverfahren zu verlangen und für besonders insektenrelevante Gebiete ein Windindustrieverbot zu verankern.
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