Lebensmittelverschwendung sinnvoll reduzieren

Lebensmittelverschwendung sinnvoll reduzieren

Berlin, 27. Januar 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag thematisiert die jährliche Verschwendung von rund 10,9 Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland, mehrheitlich in Privathaushalten. Eine nachhaltige Reduktion setze die Einbindung aller Wertschöpfungsstufen voraus sowie einen spürbaren Bürokratieabbau und praxisorientierte statt bevormundende Maßnahmen. Die Vorgaben der EU-Abfallrahmenrichtlinie zur Minderung um 10 Prozent in der Verarbeitung und 30 Prozent pro Kopf in Handel, Gastronomie und Haushalten bis 2030 dienen als Zielrahmen, landwirtschaftliche Verluste sind ausgenommen. Die AfD-Fraktion fordert verbindliche Ernährungsbildung von der Grundschule bis zum Lehramtsstudium, die Abschaffung doppelter Untersuchungen bei Lebensmittelspenden, vollständige Umsatzsteuer- und Kfz-Steuerbefreiung für gemeinnützige Spender sowie Stückpreise statt Normvorgaben im Einzelhandel. Europäische Vermarktungs- und Handelsnormen sollen angepasst werden, um unnötige Verluste zu minimieren. Eigenverantwortung und gesunder Menschenverstand der Bürger, Landwirte und mittelständischen Betriebe stehen im Mittelpunkt.

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