Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abschaffen
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abschaffen
Berlin, 13. Januar 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag kritisiert das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz als sozial- und wirtschaftsschädlich. Es habe nach drei Jahren erhebliche Bürokratie- und Kostenbelastungen für Unternehmen zur Folge, ohne spürbare Fortschritte bei der Verbesserung von Menschenrechten und Umweltschutz zu erzielen. Betriebsschließungen und Entlassungen in Entwicklungs- und Schwellenländern führten zu Handelsströmen in Niedriglohnregionen, zu Einkommenseinbußen und zu einer Verschärfung der Armut vor Ort. Unwirksame Beschwerdeverfahren und oberflächliche Audits erlauben Repressalien gegenüber Beschäftigten. Nationale Regelungen ignorierten lokale Rahmenbedingungen und verfehlten dadurch ihre Zielsetzungen, während deutsche KMU im internationalen Wettbewerb benachteiligt werden. Multistakeholder-Initiativen können systemische Missstände wie Niedriglohnarbeit, Zwangsarbeit oder geschlechtsspezifische Gewalt nicht nachhaltig bekämpfen. Aus diesen Gründen fordert die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag die ersatzlose Abschaffung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und den Einsatz auf EU-Ebene zur Aufhebung der CSDDD-Richtlinie.
Beitrag teilen















