Neueste Zahlen belegen Vernachlässigung der Wasserstraßen
Neueste Zahlen belegen Vernachlässigung der Wasserstraßen
Berlin, 26. März 2026. Nach Informationen des Statistischen Bundesamts wurden im vergangenen Jahr auf Deutschlands Flüssen insgesamt 171,6 Millionen Tonnen Güter transportiert. Erneut ein Rückgang, dieses Mal um 1,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024. Die Statistiker führen das vor allem auf den gesunkenen Export ins Ausland zurück, der 4,8 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Der innerdeutsche Warenverkehr auf den Wasserstraßen sei hingegen noch stabil geblieben.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete René Bochmann, Mitglied im Verkehrsausschuss, erklärt dazu:
„Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes offenbaren eine falsche Steuerung unserer Verkehrsmöglichkeiten. Nun zeigt sich, dass der Verkehrsträger Wasser sträflich vernachlässigt wurde und zunehmend seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Straße und Schiene eingebüßt hat. Was wir in den letzten Jahren sehen konnten, sind falsche politische Prioritäten und schlechtes Verkehrsmanagement. Wenn man – wie von der AfD-Fraktion gefordert – das wenige Geld, das im Staatshaushalt für die Sanierung der Bundeswasserstraßen vorgesehen ist, dort konsequent für Instandhaltungsarbeiten einsetzen würde, hätte man einen zuverlässigen Verkehrsweg, der auch in Zukunft überaus leistungsfähig wäre und darüber hinaus wesentlich umweltverträglicher ist als der Warentransport mittels Lastkraftwagen.“
Dazu ergänzt der AfD-Bundestagsabgeordnete Alexis L. Giersch, Mitglied im Verkehrsausschuss:
„Insbesondere die bauliche Vernachlässigung der Infrastruktur führt zu einer eklatanten Unzuverlässigkeit der Wasserstraßen und zur Behinderung des dort erforderlichen Verkehrsflusses. Deshalb wird ein immer größerer Teil des Güterverkehrs vom Wasser auf die Schiene und auf die ohnehin überlasteten deutschen Straßen verlegt. Dabei bietet der Schiffsverkehr viel höhere Transportkapazitäten und könnte die dringend notwendige Entlastung unserer Straßen, Brücken und Schienen ermöglichen. Die AfD-Fraktion wird diesen strategischen Fehler korrigieren.“
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