„Realsplitting“ wäre Angriff auf Ehe und Familien

„Realsplitting“ wäre Angriff auf Ehe und Familien

Berlin, 7. April 2026. Zu den Plänen des Bundesfinanzministeriums, das Ehegattensplitting durch ein „Realsplitting“ zu ersetzen, erklärt der finanzpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Kay Gottschalk:

„Das sogenannte Realsplitting ist ein weiterer Angriff auf Ehe und Familie. Hinter dem Vorschlag steht letztlich die Absicht, bewährte steuerliche Strukturen aufzuweichen und Familien stärker zu belasten. Das Ehegattensplitting ist keine Subvention, sondern Ausdruck der gemeinsamen wirtschaftlichen Verantwortung von Ehepartnern. Wer daran rüttelt, trifft insbesondere die Mitte der Gesellschaft. Wir haben mit unserem Antrag zur Weiterentwicklung hin zu einem Familiensplitting (BT-Drs. 21/590) einen klaren Gegenentwurf vorgelegt: Statt Mehrbelastung wollen wir gezielte Entlastung für Familien, insbesondere durch eine stärkere Berücksichtigung von Kindern. Der Unterschied ist klar: Die Bundesregierung denkt in neuen Einnahmen – wir in Entlastung für Familien.“

Der Leiter des Arbeitskreises Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, ergänzt:

„Wieder einmal sind es die einfachen Bürger und Familien, auf deren Rücken die wilde Ausgaben-Orgie der Bundesregierung ausgetragen wird. Dass die zuständige Ministerin Warken auch noch die Chuzpe hat, diese erneute Belastung von Millionen Betroffenen als staatliche Hilfeleistung für Frauen darzustellen, schlägt dem Fass den Boden aus. Die AfD-Fraktion plädiert insbesondere angesichts der demographischen Katastrophe dafür, Familien nicht noch stärker zu belasten. Sie sind das Rückgrat unseres Landes – und werden es bleiben. Darum: Hände weg von der kostenlosen Mitversicherung.“

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