Union in Brüssel für Kernkraft, in Berlin dagegen
Union in Brüssel für Kernkraft, in Berlin dagegen
Berlin, 26. März 2026. Zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung erklärt der Obmann der AfD-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Malte Kaufmann:
„Während die Europäische Kommission die Entwicklung und den Einsatz von Small Modular Reactors (SMR) vorantreibt, unterdrückt die Bundesregierung hierzulande weiter jede nüchterne Debatte über Kernenergie. Fast zeitgleich beschließt das Bundeskabinett 67 Maßnahmen, darunter 2.000 zusätzliche Windräder, und nimmt dafür acht Milliarden Mehrkosten in Kauf. Selbst EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) räumt ein, es sei ein strategischer Fehler gewesen, einer zuverlässigen und bezahlbaren CO₂-armen Energiequelle den Rücken zu kehren. Doch in Deutschland erklärt das Bundesumweltministerium, Kernkraft komme nicht infrage, weil dies angeblich nicht im Koalitionsvertrag stehe. In Deutschland wird Kernkraft zum ideologischen Tabu erklärt, während Bürger und Industrie mit hohen Preisen und Unsicherheit leben müssen. In der aktuellen geopolitisch angespannten Lage und mitten in der Energiekrise braucht unser Land aus Sicht der AfD-Fraktion eine verlässliche Grundlast, statt Symbolpolitik und teure Placebo-Programme. Wenn die Bundesregierung es wirklich ernst meint mit der Versorgungssicherheit, muss sie ihre ideologischen Scheuklappen ablegen.“
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