Verantwortung von Schulbehörden und Lehrkräften für Folgen die Corona-Maßnahmen konkret untersuchen
Verantwortung von Schulbehörden und Lehrkräften für Folgen die Corona-Maßnahmen konkret untersuchen
Berlin, 15. Oktober 2026. In der Sitzung der Corona-Enquete-Kommission des Bundestages am 12. Oktober 2026 zum Thema „Pandemie-Belastungen für junge Menschen“ schilderte eine heute 15-jährige Schülerin ihre Erfahrungen während der Pandemie und beschrieb dabei massive Ausgrenzung durch Lehrkräfte und extremes Mobbing durch Mitschüler bis hin zur Aufforderung, sich das Leben zu nehmen. Nach ihren Angaben stellte sich kein einziger Lehrer schützend vor sie. Danach gefragt sagte sie aus, dass sich bis heute niemand für die damalige Behandlung entschuldigt habe und sie heute noch manchmal unter Albträumen leide.
Der ebenfalls angehörte Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, lobte dagegen die „Riesenleistung“ der Lehrkräfte und bezeichnete die Schulen als resilient. Mit Blick auf die Ausführungen der Schülerin räumte er lediglich ein, dass „mitunter Fehler gemacht“ worden seien. Düll sagte ausdrücklich, Kinder hätten für Eltern und Großeltern Verantwortung übernommen.
Der Obmann der AfD-Fraktion in der Corona-Enquetekommission, Kay-Uwe Ziegler, kritisiert die mangelnde Bereitschaft zur Aufarbeitung der damaligen Zustände scharf. Die Schilderungen der Schülerin zeigten, welche Folgen die Corona-Maßnahmen und ihre Durchsetzung für einzelne Kinder hatten. Umso wichtiger sei heute, die Verantwortung von Politik, Schulbehörden und Lehrkräften konkret zu untersuchen. Auch hob er hervor, dass von „Verantwortung übernehmen“ keine Rede sein könne, da man die Kinder und Jugendlichen nicht gefragt, sondern in die vollkommen unverhältnismäßigen Maßnahmen hineingezwungen habe.
Ziegler erklärt dazu:
„Kinder mit ärztlichem Maskenattest wurden wie Aussätzige behandelt, gedemütigt und von Erwachsenen im Stich gelassen. Fünf Jahre später lobt der Präsident des Lehrerverbandes die Leistungen der Schulen. Wer solche Zustände heute als gelegentliche Fehler abtut, hat das Ausmaß des Unrechts noch immer nicht begriffen. Die Betroffenen haben Anspruch auf eine ehrliche Aufarbeitung. Dazu gehört auch die Frage, warum Lehrer solche Zustände zugelassen haben und warum bis heute niemand Verantwortung dafür übernimmt.“
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