Berlin, 06. Oktober 2026. International wie auch in Deutschland mehren sich die Anzeichen, dass die Angst vor einer drohenden »Klimakatastrophe« sowohl in der Bevölkerung als auch bei Investoren schwindet. Angesichts aktueller Debatten stellt sich die Frage, ob dieses Schreckensszenario gesellschaftspolitisch bald von einer Hysterie um »Wasserknappheit« und »Dürre« abgelöst wird.

Um eine solche Entwicklung gesellschaftlich zu verankern, bedürfte es einer Problematisierung der Wasserverfügbarkeit durch (pseudo-)wissenschaftliche Studien, Umwelt-NGOs und durch die Systemmedien. Gegen die These einer akuten Wasserknappheit spricht allerdings die Wasserrückhalte- und -speicherfunktion von Waldökosystemen. Mitteleuropa ist niederschlagsreich und humid, und Deutschland im Besonderen ein waldreicher Staat, dessen Waldanteil während der letzten Jahrhunderte entgegen dem globalen Trend sogar zugenommen hat.

Ein Grund für die verstärkte Thematisierung könnte auch wirtschaftlicher Natur sein: Die Ressource »Wasser« lockt international und in Deutschland – wo die Wasserversorgung noch weitgehend in öffentlicher Hand liegt – mit der Aussicht auf Privatisierung und Profite.

 

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