Wieder in die Kernkraft einsteigen und strategische Fehler korrigieren
Wieder in die Kernkraft einsteigen und strategische Fehler korrigieren
Berlin, 17. März 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag bewertet den Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie als strategischen Fehler mit schwerwiegenden Folgen für Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen bezeichnete den Rückgang des Kernenergieanteils im europäischen Strommix als Fehlentwicklung und kündigte eine Renaissance etwa durch Small Modular Reactors (SMR) an. Kernenergie gilt als technisch ausgereift, grundlastfähig und emissionsarm, weltweit sind 66 neue Anlagen im Bau. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag verweist auf vorhandene Standorte mit Netzanbindung, Kühlmöglichkeiten und qualifiziertem Personal, die sich für eine Wiederinbetriebnahme oder den Neubau – etwa großer Leichtwasserreaktoren oder modularer Kleinreaktoren – eignen. Der Antrag fordert, den Rückbau deutscher Kernkraftwerke sofort zu stoppen, die letzten drei Blöcke (Emsland, Neckarwestheim II, Isar 2) sowie Brokdorf rasch wieder anzufahren, weitere stillgelegte Standorte auf ihre Nutzungstauglichkeit zu prüfen und neue Genehmigungsgrundlagen zu schaffen. Zudem soll Deutschland sich aktiv an europäischen Programmen zur Entwicklung moderner Reaktortypen beteiligen und EU-Investitionen gezielt nutzen. Ziel ist eine kostengünstige, sichere und planbare Stromversorgung auf Basis bewährter Kerntechnik.
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