ZDF-Intendantenwahl ist eine Farce

ZDF-Intendantenwahl ist eine Farce

Berlin, 13. März 2026. Zu der Wahl des ZDF-Intendanten am Freitag, 13. März 2026 äußert sich der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin E. Renner, wie folgt:

„Die heutige Intendantenwahl beim ZDF zeigt erneut, wie weit sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk von den Maßstäben entfernt hat, die er selbst so gern für andere einfordert. Was formal als Wahl erscheint, ist in Wahrheit eine vorher arrangierte Entscheidung. Der ZDF-Fernsehrat bestätigt im Grunde nur das Ergebnis interner Absprachen. Eine einzige weitere Kandidatin zog eine Woche vor dem Wahltermin zurück. Damit wird diese ,Wahl‘ vollends zur Farce. Aber vielleicht ist auch das Jahresgehalt von etwa 390.000 Euro zu niedrig, um weitere Kandidaten anzulocken? Man gibt sich nicht einmal mehr Mühe, offensichtliche strukturelle Missstände überspielen oder gar beheben zu wollen. Der Bürger muss schließlich zahlen, so oder so. Im ZDF-Fernsehrat spielen die sogenannten ,Freundeskreise‘ eine entscheidende Rolle. Also politische Schlagseite, entsprechende NGO-Zugehörigkeiten und Kontakte oder Parteibücher. Transparenz und echte Kontrolle sind hier kaum noch mehr als ein hübsches, wohlklingendes Etikett. Besonders bemerkenswert ist diese Selbstgewissheit nach den jüngsten Pannen und Glaubwürdigkeitsproblemen des Senders – zuletzt sichtbar im ZDF-KI-Skandal. Während draußen das Vertrauen bröckelt, inszeniert sich im Innern eine Runde, die sich mit Rückendeckung aller Parteien – außer der Alternative für Deutschland – weiterhin für unantastbar hält. Ein milliardenschwerer, zwangsfinanzierter Rundfunk darf keine Kungelrunde sein, in der politische Netzwerke über Personalfragen und damit auch über die generelle ideologische Ausrichtung des Senders entscheiden. Als AfD-Bundestagsfraktion werden wir weiterhin die offensichtlichen strukturellen Defizite von ZDF und ARD thematisieren und grundlegende Reformen einfordern. Dies hier ist ein weiteres schlechtes Schauspiel, welches der Bürger zu finanzieren gezwungen ist. Das muss beendet werden.“

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