Steigende Sozialabgaben belasten Beschäftigte und Wirtschaft
Steigende Sozialabgaben belasten Beschäftigte und Wirtschaft
Berlin, 28. Januar 2026. Eine neue Studie des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung im Auftrag der Krankenkasse DAK zeigt, dass die Sozialabgaben in Deutschland ohne grundlegende Reformen bis 2035 auf nahezu 50 Prozent steigen könnten. Arbeitnehmer hätten deutlich weniger Netto vom Brutto, Arbeitgeber würden zusätzlich belastet und der Wirtschaftsstandort Deutschland weiter geschwächt. Hierzu erklärt der finanzpolitische Sprecher der AfD Bundestagsfraktion, Kay Gottschalk:
„Diese Entwicklung ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Die Bundesregierung aus CDU und SPD hat es versäumt, die Sozialversicherungssysteme strukturell zu reformieren. Stattdessen wurden immer neue Leistungen beschlossen, ohne die Finanzierung dauerhaft sicherzustellen. Schon heute liegt die Abgabenlast auf Arbeit auf einem historisch hohen Niveau. Wenn künftig fast jeder zweite Euro des Bruttoeinkommens in Sozialabgaben fließt, dann wird Leistung systematisch entwertet. Arbeiten, Verantwortung übernehmen und Vorsorge betreiben lohnt sich immer weniger. Besonders problematisch ist, dass die Sozialkassen seit Jahren für versicherungsfremde Leistungen missbraucht werden. Diese Ausgaben gehören vollständig aus Steuermitteln finanziert und nicht den Beitragszahlern aufgebürdet. Dass selbst Teile der Union dies inzwischen erkennen, kommt spät und ändert nichts an den Versäumnissen der vergangenen Jahre. Steigende Sozialabgaben bedeuten steigende Lohnnebenkosten. Das gefährdet Arbeitsplätze, bremst Investitionen und verschärft die wirtschaftliche Schwäche unseres Landes. Wer glaubt, den demografischen Wandel allein über immer höhere Beiträge lösen zu können, gefährdet Wohlstand und sozialen Frieden. Deutschland braucht endlich eine ehrliche und nachhaltige Finanzpolitik. Die AfD-Fraktion fordert eine klare Begrenzung der Sozialabgaben, strikte Ausgabendisziplin, die vollständige Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen sowie tiefgreifende Reformen in Renten, Pflege und Krankenversicherung. Mit immer neuen Belastungen lässt sich kein Sozialstaat sichern.“
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