Nationale Tourismusstrategie bleibt reiner Marketing-Begriff

Nationale Tourismusstrategie bleibt reiner Marketing-Begriff

Berlin, 29. Januar 2026. Beim Fachgespräch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit den Mitgliedern des Ausschusses für Tourismus sollte die Ausarbeitung der letztjährig angekündigten Nationalen Tourismusstrategie erläutert werden. Dabei blieben konkrete politische Maßnahmen zur Erleichterung der Branche, wie auch schon beim letztjährigen Bericht, vage. Die beschriebenen Problemstellungen waren unterdessen mit denen vergangener Legislaturperioden weitestgehend deckungsgleich. Der Obmann der AfD-Fraktion im Ausschuss für Tourismus, Dario Seifert, teilt dazu mit:

„Seitens der Bundesregierung gab es auch in diesem Jahr herzlich wenig zu berichten. Was an tatsächlichem tourismuspolitischem Material angekündigt wurde, bestätigt unsere Zweifel vergangener Wahlperioden an der Ernsthaftigkeit der sogenannten Nationalen Tourismusstrategie. Hehre Anliegen und weitreichende Zielsetzungen werden gerne bekundet, aber nur wenige praktische Ansätze folgen. Damit liegt der Ausbaubedarf in vielen Bereichen weiterhin brach. Fachkräftemangel, Abbau von Regulationen, Abgabensenkung und unhaltbare Preise für Waren und Güter können nur durch aktive Schritte bewältigt werden. Was stattdessen geliefert wurde, sind im Gesamtkontext unerhebliche Abgabensenkungen bei der Luftverkehrsteuer und weitere Diskussionsplattformen, bei denen wiederholt wird, was schon in den letzten Jahren festgestellt wurde. Solange die Union sich weigert, ihren Wahlkampfversprechen nachzukommen und sich stattdessen dem Eierschalentanz mit den linken Parteien widmet, wird sich daran auch nichts ändern können. Die Nationale Tourismusstrategie bleibt ein reiner Marketing-Begriff.“

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