Geplante Reform der Filmförderung wird der Branche eher schaden als nutzen

Geplante Reform der Filmförderung wird der Branche eher schaden als nutzen

Berlin, 5. Februar 2026. Zur Einführung einer Investitionsverpflichtung für Anbieter von Streamingdiensten sagt der AfD-Bundestagsabgeordnete Ronald Gläser, Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien:

„Die geplante Reform der Filmförderung wird der Branche eher schaden als nutzen. Sie wird nicht die gewünschten Ergebnisse bringen und mittelfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Durch die Investitionsverpflichtung für große Streaminganbieter wird möglicherweise kurzfristig ein Anstieg der Investitionen erreicht. Es ist jedoch absehbar, dass die Firmen Wege finden werden, um diese Zwangsmaßnahmen zu umgehen. Zum anderen werden Zwangsinvestitionen dazu führen, dass deutsche Produktionsfirmen und -standorte gerade nicht an ihrer Kostenstruktur arbeiten. Die Wettbewerbsfähigkeit wird sinken. Deindustrialisierung wird auch in dieser Branche die Folge sein.“

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