Wadephuls Empörung über Diplomaten-Ausweisung ist reine Schaufensterpolitik
Wadephuls Empörung über Diplomaten-Ausweisung ist reine Schaufensterpolitik
Berlin, 7. Februar 2026. Zur Ausweisung eines deutschen Diplomaten aus Russland als Reaktion auf vorangegangene Maßnahmen der Bundesregierung und der Kritik von Bundesaußenminister Johann Wadephul erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:
„Die künstliche Empörung von Außenminister Wadephul ist heuchlerisch und zeugt von mangelndem realpolitischem Verständnis. Wer russische Militärattachés ausweist, muss mit entsprechenden Gegenreaktionen aus Moskau rechnen. Das ist das kleine Einmaleins der internationalen Beziehungen. Dass der Minister nun aus dem fernen Brunei die vorhersehbare Retourkutsche des Kremls als ,völlig inakzeptabel‘ bezeichnet, ist reine Schaufensterpolitik. Die Bundesregierung nutzt den Fall der mutmaßlichen Spionin Ilona W., um den diplomatischen Scherbenhaufen weiter zu vergrößern. Anstatt diskrete Kanäle zu nutzen, um Vorwürfe zu klären, setzt Berlin auf öffentliche Inszenierung und Konfrontation. Als AfD-Fraktion lehnen wir diese Außenpolitik entschieden ab. Gerade in Krisenzeiten ist es unverantwortlich, die letzten diplomatischen Brücken einzureißen. Deutschland braucht keine moralisierende Belehrungspolitik, sondern eine Rückkehr zu interessengeleiteter Diplomatie. Die Aufrechterhaltung gesprächsfähiger Vertretungen in beiden Hauptstädten ist essenziell – Wadephuls Kurs gefährdet dies massiv.“
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