Nein zu Forderungen nach Urlaubsverzicht – einseitige Belastung von Beschäftigten muss enden
Nein zu Forderungen nach Urlaubsverzicht – einseitige Belastung von Beschäftigten muss enden
Berlin, 8. Februar 2026. Zu den jüngsten Forderungen von Arbeitgebervertretern nach einem Verzicht auf Urlaubstage erklärt Hans-Jürgen Goßner, gewerkschaftspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion:
„Es kann nicht sein, dass Arbeitnehmer nun ausbaden sollen, was andere durch jahrelange Fehlentscheidungen in Politik und Wirtschaft verursacht haben. Die Beschäftigten sind nicht verantwortlich für hohe Energiepreise, Bürokratie und Standortnachteile. Der gesetzliche Mindesturlaub ist arbeitsrechtlich geschützt. Darüber hinaus gehende Urlaubsansprüche sind Ergebnis von Tarifverträgen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Diese Vereinbarungen sind Ausdruck einer funktionierenden Sozialpartnerschaft. Wer sie durch öffentliche Kürzungsforderungen infrage stellt, beschädigt das Vertrauen in bewährte Strukturen und verschärft unnötig Konflikte. Die AfD-Bundestagsfraktion fordert ein Ende der einseitigen Belastung von Beschäftigten. Statt immer neue Einschnitte zu diskutieren, braucht es eine Politik, die Arbeit wieder lohnt: durch Entlastung beim Netto vom Brutto, verlässliche Rahmenbedingungen und echte Standortpolitik. Wir stellen uns klar dagegen, dass Arbeitnehmer für politische und wirtschaftliche Fehlentwicklungen zur Kasse gebeten werden.“
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