AK03 – Auswärtige Angelegenheiten2026-05-27T14:50:08+02:00

Außenpolitik

Leiter des Arbeitskreises

Gerold Otten
Stellv. Leiter

Realpolitik im deutschen Interesse

Der Arbeitskreis für auswärtige Angelegenheiten („AK Außen“) der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ist das fraktionsinterne Pendant zum Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestags und innerhalb unserer Fraktion bei allen außenpolitischen Themen als Initiator und Ideengeber federführend.

Wir machen Realpolitik und keine Moralpolitik. Damit stehen wir für eine pragmatische, interessen- und lösungsorientierte sowie ehrliche deutsche Außenpolitik, die sich für Frieden und Stabilität der Mittel der Diplomatie bedient und den Interessenausgleich anstrebt. Wir bekennen uns zum Grundsatz der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten und lehnen vermessene Belehrungen und destabilisierende Interventionen ab. Vielmehr treten wir auf internationaler Bühne ein für die nationale Sicherheit und ökonomische Prosperität Deutschlands.

Unsere Vision ist ein Deutschland, das selbstbestimmt in einem blühenden Europa souveräner Staaten den Frieden und die Freiheit seiner Bürger garantiert und ihren Wohlstand fördert. Wir arbeiten für ein friedliches Miteinander der Völker, das die entscheidende Grundlage für jede politische und wirtschaftliche Weiterentwicklung darstellt.

Die multipolare Welt ist im Werden. In dieser Welt hat Deutschland ein Interesse daran, zu allen Staaten der Welt gute und notwendigerweise gleichberechtigte Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, und muss als international orientierte Industrie- und Kulturnation sowohl im Westen und Norden als auch Osten und Süden wechselseitig nützliche und idealerweise partnerschaftliche Beziehungen anstreben. Hierfür muss es zurückkehren zu seiner traditionellen Politik des Ausgleichs und der Vermittlung.

Der Arbeitskreis für auswärtige Angelegenheiten arbeitet eng mit dem Bundesfachausschuss für Außen- und Sicherheitspolitik (BFA 1) der Alternative für Deutschland zusammen. Da die Außenpolitik auch andere Ressorts berührt, stimmt sich der Arbeitskreis eng ab mit den Arbeitskreisen für Verteidigung, für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, für Wirtschaft und für Menschenrechte.

Berichte aus dem Arbeitskreis

Angebot des russischen Sondergesandten ist eine historische Chance

Berlin, 12. Juni 2026. Zu den Aussagen des russischen Sondergesandten Kirill Dmitrijew im Interview mit der Berliner Zeitung über das Potenzial einer deutsch-russischen Zusammenarbeit erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss:„Dass der russische Sondergesandte eine Kooperation zwischen Berlin und Moskau als potenziell stärkste Wirtschaftsmacht aller Zeiten bezeichnet, bestätigt [...]

Funktion des Staatsministers im Auswärtigen Amt muss überdacht werden

Berlin, 9. Juni 2026. Deutschland ist bei der Wahl um einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für die Jahre 2027/2028 gescheitert. Von drei Bewerbern aus der Gruppe der westeuropäischen Staaten konnten sich lediglich Portugal und Österreich durchsetzen. Deutschland ging trotz seiner Rolle als zweitgrößter Beitragszahler der Vereinten Nationen leer [...]

Verlorene Wahl zum UN-Sicherheitsrat ist Blamage für Bundesregierung

Berlin, 3. Juni 2026. Zur gescheiterten Bewerbung der Bundesregierung um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2027 und 2028 teilt der außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Markus Frohnmaier, mit: „Die verlorene Wahl zum UN-Sicherheitsrat ist eine historische Blamage für die Bundesregierung. In der Vergangenheit war jede [...]

Wadephuls Forderung nach weiteren Rüstungsmilliarden für die Ukraine ist ein fataler Irrweg

Berlin, 29. Mai 2026. Zu den Bemühungen von Außenminister Johann Wadephul, zusätzliche militärische Mittel für die Ukraine zu mobilisieren, erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Gerold Otten, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss: „Dass Außenminister Wadephul den NATO-Partnern vorschlägt, den jährlichen EU-Kredit von 30 Milliarden Euro für ukrainisches Militärmaterial noch einmal zu verdoppeln, ist ein [...]

Bundeskanzler missbraucht Treffen mit Schweizer Bundespräsidenten für EU-Zentralismus

Berlin, 23. Mai 2026. „Der Auftritt von Bundeskanzler Merz war ein diplomatisches Trauerspiel. Statt die bewährte und erfolgreiche Neutralität der Schweiz als Vorbild für eine vernünftige Friedenspolitik zu würdigen, bedrängt Merz unseren Nachbarn, sich dem Brüsseler EU-Zentralismus zu unterwerfen und die Souveränität durch das anstehende Vertragspaket aufzugeben. Anstatt auf Deeskalation und [...]

Infomaterial aus dem Arbeitskreis

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