AK19 – Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung2026-03-05T16:51:13+01:00

Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Leiter des Arbeitskreises

Matthias Rentzsch
Stellv. Leiter

Deutsche Interessen und humanitäres Wirken in der Welt miteinander verbinden

Der Arbeitskreis für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung befasst sich mit der deutschen Entwicklungspolitik und mit den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands im Ausland.

Die Mitglieder des Arbeitskreises verfolgen bei ihrer Arbeit einen ganzheitlichen Denkansatz: Die bisherige Politik der Altparteien auf diesem Gebiet ist auf die humanitären Belange der Entwicklungsländer verengt und darf nicht das einzige Leitmotiv deutscher Entwicklungspolitik bleiben. Neben dem humanitären Ansatz müssen vermehrt deutsche Interessen in den Mittelpunkt entwicklungspolitischen Handelns gerückt werden.

Entwicklungshilfe darf daher nicht bloße »Almosenpolitik« sein, sondern muss auch die langfristigen wirtschaftlichen und politischen Interessen Deutschlands berücksichtigen. Entwicklungspolitik ist ein Instrument deutscher Außenpolitik und sollte immer »Hilfe zur Selbsthilfe« sein, die sowohl für Deutschland als auch für das jeweilige Entwicklungsland von Nutzen ist. Ziel deutscher Entwicklungspolitik muss die dauerhafte Stabilisierung der Entwicklungsländer sein, um Migrantenströme aus Afrika und dem Nahen Osten wirkungsvoll zu verhindern.

Die AfD-Bundestagsfraktion setzt sich für effiziente Kontroll- und Überprüfungsmechanismen in der Entwicklungshilfe ein, damit deutsche Steuergelder im Ausland nicht versanden oder, noch schlimmer, in die Tresore korrupter Diktatoren wandern.

Eine durchdachte wirtschaftliche Zusammenarbeit muss Deutschland nicht nur mit Entwicklungsländern anstreben, sondern mit allen Staaten dieser Welt. China erschließt sich durch Investitionen in die Infrastruktur anderer Länder neue Absatzmärkte. Als Exportnation darf Deutschland dem nicht tatenlos zusehen, sondern muss die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Staaten zum Wohle der deutschen Wirtschaft und des deutschen Volkes deutlich verstärken.
Die Achtung des Völkerrechts, insbesondere der Souveränität anderer Staaten, ist für die AfD ein hohes Gut. Daher sehen wir wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auch nicht als ein Mittel für den »Demokratieexport« an oder als Möglichkeit, eine bestimmte politische Ideologie zu propagieren. Entwicklungsprojekte, durch die beispielsweise »Gender Mainstreaming« in Entwicklungsländern gefördert werden sollen, lehnen wir ebenso ab wie eine ideologisierte Schwerpunktsetzung in den Entwicklungsländern selbst.

Mitglieder des Arbeitskreises

Stellvertretende Mitglieder

Berichte aus dem Arbeitskreis

Wirtschaftliche Zusammenarbeit im Rohstoffbereich muss an erster Stelle stehen

Berlin, 5. März 2026. In der gestrigen Sitzung des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung war der Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), der ehemalige Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (CSU), zu Gast. Er sprach mit den Ausschussmitgliedern unter anderem über Perspektiven für [...]

Undurchsichtige Entwicklungshilfe-Projektfinanzierungen aufklären

Berlin, 26. Februar 2026. Die Bundesregierung hat sich geweigert, auf mehrere Kleine Anfragen der AfD-Bundestagsfraktion hin, detaillierte Informationen zu sogenannten „nicht deklarierten Projekten“ im Ausland offenzulegen. Dazu teilt der AfD-Bundestagsabgeordnete Johann Martel, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, mit: „Die Bundesregierung hat bestätigt, dass sie Millionenbeträge aus Steuergeldern [...]

Regierung agiert bei Rohstoffabkommen ahnungslos und dilettantisch

Berlin, 18. Februar 2026. Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren nach eigener Aussage zahlreiche bilaterale Rohstoffabkommen und -partnerschaften mit anderen Staaten abgeschlossen, beispielsweise mit Kanada, Chile, Brasilien, Kasachstan und der Mongolei. Auf Nachfrage zu Details und aktuellem Arbeitsstand zu den jeweiligen Abkommen gibt sich die Regierung jedoch ahnungslos und [...]

Entwicklungspolitik an deutschen Interessen statt am Feminismus ausrichten

Berlin, 13. Januar 2026. Zur Vorstellung der vermeintlichen Neuausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik durch Entwicklungsministerin Alabali-Radovan (SPD) erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Birgit Bessin, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Die von Entwicklungsministerin Alabali-Radovan vorgestellte angebliche ,Neuausrichtung‘ der deutschen Entwicklungspolitik ist Ausdruck ideologisierter Realitätsflucht. Wenn sie beispielsweise als Ziel [...]

Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz abschaffen

Berlin, 13. Januar 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag kritisiert das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz als sozial- und wirtschaftsschädlich. Es habe nach drei Jahren erhebliche Bürokratie- und Kostenbelastungen für Unternehmen zur Folge, ohne spürbare Fortschritte bei der Verbesserung von Menschenrechten und Umweltschutz zu erzielen. Betriebsschließungen und Entlassungen in Entwicklungs- und Schwellenländern [...]

Infomaterial aus dem Arbeitskreis

AK Entwicklung Unsere Leitlinien! Mit über 33,9 Milliarden Euro, werden von der Bundesregierung auffällig viele Projekte gefördert, die weniger auf einen wirtschaftlichen Nutzen abzielen, sondern vielmehr weltanschaulich motiviert sind… kostenfrei bestellen AK Wirtschaftliche Zusammenarbeit Entwicklungs-
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