AK19 – Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung2026-05-27T16:01:03+02:00

Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Leiter des Arbeitskreises

Matthias Rentzsch
Stellv. Leiter

Deutsche Interessen und humanitäres Wirken in der Welt miteinander verbinden

Der Arbeitskreis für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung befasst sich mit der deutschen Entwicklungspolitik und mit den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands im Ausland.

Die Mitglieder des Arbeitskreises verfolgen bei ihrer Arbeit einen ganzheitlichen Denkansatz: Die bisherige Politik der Altparteien auf diesem Gebiet ist auf die humanitären Belange der Entwicklungsländer verengt und darf nicht das einzige Leitmotiv deutscher Entwicklungspolitik bleiben. Neben dem humanitären Ansatz müssen vermehrt deutsche Interessen in den Mittelpunkt entwicklungspolitischen Handelns gerückt werden.

Entwicklungshilfe darf daher nicht bloße »Almosenpolitik« sein, sondern muss auch die langfristigen wirtschaftlichen und politischen Interessen Deutschlands berücksichtigen. Entwicklungspolitik ist ein Instrument deutscher Außenpolitik und sollte immer »Hilfe zur Selbsthilfe« sein, die sowohl für Deutschland als auch für das jeweilige Entwicklungsland von Nutzen ist. Ziel deutscher Entwicklungspolitik muss die dauerhafte Stabilisierung der Entwicklungsländer sein, um Migrantenströme aus Afrika und dem Nahen Osten wirkungsvoll zu verhindern.

Die AfD-Bundestagsfraktion setzt sich für effiziente Kontroll- und Überprüfungsmechanismen in der Entwicklungshilfe ein, damit deutsche Steuergelder im Ausland nicht versanden oder, noch schlimmer, in die Tresore korrupter Diktatoren wandern.

Eine durchdachte wirtschaftliche Zusammenarbeit muss Deutschland nicht nur mit Entwicklungsländern anstreben, sondern mit allen Staaten dieser Welt. China erschließt sich durch Investitionen in die Infrastruktur anderer Länder neue Absatzmärkte. Als Exportnation darf Deutschland dem nicht tatenlos zusehen, sondern muss die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Staaten zum Wohle der deutschen Wirtschaft und des deutschen Volkes deutlich verstärken.
Die Achtung des Völkerrechts, insbesondere der Souveränität anderer Staaten, ist für die AfD ein hohes Gut. Daher sehen wir wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auch nicht als ein Mittel für den »Demokratieexport« an oder als Möglichkeit, eine bestimmte politische Ideologie zu propagieren. Entwicklungsprojekte, durch die beispielsweise »Gender Mainstreaming« in Entwicklungsländern gefördert werden sollen, lehnen wir ebenso ab wie eine ideologisierte Schwerpunktsetzung in den Entwicklungsländern selbst.

Berichte aus dem Arbeitskreis

USA sichern Rohstoffe und Bundesregierung schaut tatenlos zu

Berlin, 12. Juni 2026. Anlässlich des Treffens des US-Sondergesandten Sergio Gor mit Vertretern aus zentralasiatischen Staaten und der US-Rohstoffoffensive in Zentralasien erklärt der Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Denis Pauli: „Während die USA mit Kasachstan und weiteren zentralasiatischen Staaten konkrete Rohstoffpartnerschaften vorantreiben, bleibt die Bundesregierung [...]

AfD-Fraktion fordert sofortigen Stopp aller Zahlungen in Hochrisikostaaten

Berlin, 12. Juni 2026. Zum vom Telegraph veröffentlichten britischen Kabinettsbericht, wonach zwischen 2015 und 2021 über 28 Milliarden Pfund britischer Steuergelder bei Terroristen, dem Islamischen Staat, kriminellen Banden und fragilen Staaten landeten, erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rocco Kever: „Während deutsche Rentner in Altersarmut versinken, Familien von Inflation und [...]

Regierung agiert bei Verwendungsnachweisen zu Entwicklungshilfeprojekten chaotisch

Berlin, 11. Juni 2026. Der Bundesregierung liegen nach eigener Aussage keine belastbaren Zahlen zur Vollständigkeit der Verwendungsnachweise zu über 10.000 Entwicklungshilfeprojekten aus den letzten zehn Jahren vor. Nach eigener Aussage der Bundesregierung sei die Grenze der Zumutbarkeit bei der Erfassung der Nachweise überschritten. Dies ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine [...]

GIZ-Korruption verdeutlicht Reformbedarf der deutschen Entwicklungshilfe

Berlin, 3. Juni 2026. Die bundeseigene Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) informierte den Aufsichtsrat nach Informationen von Business-Insider kürzlich über mögliche Betrugsfälle durch ihre Mitarbeiter im Jemen. Die GIZ bestätigte die Vorwürfe, hat inzwischen auch gegen Mitarbeiter Konsequenzen gezogen, so Business-Insider. Der Schaden solle sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen. Die Frage, [...]

Keine Millionen für Illusionen im Libanon

Berlin, 3. Juni 2026. Zum abgebrochenen Libanonbesuch von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan erklärt Johann Martel, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Der abgebrochene Libanonbesuch der Entwicklungsministerin zeigt das Grundproblem deutscher Entwicklungspolitik im Nahen Osten: Die Bundesregierung versucht, mit Hilfsgeldern Stabilität zu kaufen, wo eine islamistische und iranisch gestützte [...]

Infomaterial aus dem Arbeitskreis

AK Entwicklung Unsere Leitlinien! Mit über 33,9 Milliarden Euro, werden von der Bundesregierung auffällig viele Projekte gefördert, die weniger auf einen wirtschaftlichen Nutzen abzielen, sondern vielmehr weltanschaulich motiviert sind… kostenfrei bestellen AK Wirtschaftliche Zusammenarbeit Entwicklungs-
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