Deutschen Buchhandlungspreis auf den Prüfstand stellen

Deutschen Buchhandlungspreis auf den Prüfstand stellen

Berlin, 10. März 2026. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat angekündigt, die geplante Preisverleihung des Deutschen Buchhandlungspreises abzusagen und die Vergabe der Preise lediglich in „anderer Form“ stattfinden zu lassen. Hintergrund sind anhaltende Debatten über politisch extremistische Bezüge einzelner ausgezeichneter Buchhandlungen. Hierzu erklärt der kulturpolitische Sprecher und parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming:

„Weimers Begründung für die Absage der Preisverleihung ist mehr irreführend als überzeugend. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, welche verfassungsschutzrelevanten Erkenntnisse zu den ausgeschlossenen Buchhandlungen vorliegen und ob der Deutsche Buchhandlungspreis möglicherweise der indirekten Finanzierung linksextremer Strukturen diente. Nach unseren eigenen Recherchen müssten auch zu vier weiteren Buchhandlungen Erkenntnisse beim Bundesamt für Verfassungsschutz vorliegen. Deshalb stellt sich die Frage: Was weiß Kulturstaatsminister Weimer noch – und warum wird darüber nicht transparent informiert? Aus Sicht der AfD-Fraktion gehört der gesamte Deutsche Buchhandlungspreis auf den Prüfstand gestellt. Staatliche Förderpreise dürfen nicht dazu beitragen, politisch extremistische Milieus zu legitimieren oder finanziell zu stärken. Hier braucht es vollständige Aufklärung und klare politische Konsequenzen.“

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