Echte Verbesserungen bei der Rente statt Statistiktricks
Echte Verbesserungen bei der Rente statt Statistiktricks
Berlin, 2. April. 2025. In den laufenden Koalitionsverhandlungen haben CDU/CSU und SPD sich für eine Sicherung des bestehenden Rentenniveaus ausgesprochen. Die CDU/CSU fordert dazu auch eine Änderung der Definition der Vergleichsgröße „Standardrente“. Statt wie bisher 45 Beitragsjahre, sollen es künftig 47 Jahre sein: „Wir passen die Definition der Standardrente an die laufende Anhebung der gesetzlichen Regelaltersgrenze perspektivisch auf 47 Beitragsjahre bis 2031 an.“
Dazu erklärt die rentenpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Ulrike Schielke-Ziesing:
„Die CDU will die fiktive ‚Standardrente‘ und damit auch das Rentenniveau von derzeit 48 Prozent trickreich schönrechnen. Das ist Täuschung mit Ansage. Die von der CDU angestrebte neue Berechnung der Vergleichsgröße ‚Standardrente‘ kann sogar dazu führen, dass künftige Rentenanpassungen niedriger ausfallen als bei einer Anwendung des Mindestsicherungsniveaus von 48 Prozent auf der Basis von 45 Beitragsjahren. Hinzu kommt noch, dass die allermeisten Menschen die 47 Beitragsjahre ohnehin nicht erreichen, weil das Leben nicht immer geradlinig verläuft und beispielsweise 47 Jahre auf dem Bau illusorisch sind. Statt Rechentricks brauchen wir echte Leistungsverbesserungen für diejenigen, die dieses Land getragen haben.“
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