Japan demonstriert vernunftbasierte Energiepolitik durch Bekenntnis zur Kernenergie
Japan demonstriert vernunftbasierte Energiepolitik durch Bekenntnis zur Kernenergie
Berlin, 22. Januar 2026. Rund 15 Jahre nach der Fukushima-Katastrophe setzt Japan wieder verstärkt auf Kernenergie. Bereits 14 Kernkraftwerke produzieren wieder Strom, nun soll auch ein Reaktor im weltweit größten Kraftwerkskomplex in Kashiwazaki-Kariwa ans Netz gehen, nachdem dort seit 2011 alle sieben Reaktoren abgeschaltet waren. Der Kurswechsel ist eine Reaktion auf hohe Energiepreise und die teure Abhängigkeit von fossilen Importen, insbesondere LNG. Der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Steffen Kotré, teilt dazu mit:
„Japan zeigt mit seinem klaren Bekenntnis zur Kernenergie, wie eine vernunftbasierte Energiepolitik aussehen kann: Sie setzt auf Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und technologische Kompetenz. Kernenergie leistet dabei einen entscheidenden Beitrag zu einer stabilen und wettbewerbsfähigen Stromversorgung. Während Japan seine Energiepolitik pragmatisch anpasst, verharrt Deutschland im Stillstand. Zwar bezeichnete Bundeskanzler Friedrich Merz den deutschen Ausstieg aus der Kernenergie jüngst selbst als einen ,schweren strategischen Fehler‘, doch diese späte Erkenntnis bleibt reine Rhetorik. Politische Konsequenzen fehlen ebenso wie konkrete Maßnahmen zur Schadensbegrenzung. Statt zu handeln, lässt die Bundesregierung den Rückbau ungebremst weiter voranschreiten und schafft damit bewusst irreversible Fakten. Als AfD-Fraktion fordern wir weiterhin einen sofortigen Stopp laufender Rückbaumaßnahmen, eine ergebnisoffene Prüfung der Wiederinbetriebnahme stillgelegter Kernkraftwerke sowie einen technologieoffenen Wiedereinstieg in die Kernenergie. Nur so lässt sich eine dauerhaft sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung in Deutschland sicherstellen.“
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