Koalition führt zur Rente unwürdiges Kaspertheater vor
Koalition führt zur Rente unwürdiges Kaspertheater vor
Berlin, 25. Februar 2026. Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission soll unter anderem die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre prüfen. Laut Medienberichten (BILD 24.02.26) liegen dazu bereits konkrete Vorschläge dazu auf dem Tisch. Die zuständige Sozialministerin Bas dementiert diese Vorschläge ausdrücklich nur bis zum Ablauf der Legislaturperiode (Ende 2028). Dazu erklärt die rentenpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Ulrike Schielke-Ziesing:
„Arbeiten bis zum Umfallen, das ist also das Versprechen der Regierung für die künftigen Rentner in Deutschland. Für diese Hiobsbotschaft wurde die Kommission eingesetzt, um das Wahlvolk schon mal auf die bittere Wahrheit einzuschwören, die man selbst nicht verkünden will, die da lautet: Beide Parteien, CDU und SPD, sind inhaltlich blank und haben keinen einzigen konstruktiven Vorschlag zur Stabilisierung des Rentensystems, der über die weitere Ausbeutung der Beitragszahler hinausgeht. Schon seit Wochen führt die Koalition den Wählern daher ein unwürdiges Kaspertheater vor: Während aus diversen Gremien der CDU seit Wochen für die Rente mit 70 getrommelt wird, hält die SPD scheinbar tapfer und ,sozial‘ dagegen. Wie wir seit heute von Frau Bas wissen, allerdings nur, bis die Rentenkassen leer und die Rücklagen aufgebraucht sind. Wir als AfD-Fraktion sagen: Wir haben schon heute im internationalen Vergleich die höchste Lebensarbeitszeit und die niedrigsten Renten. Jahrzehnte schlechter Rentenpolitik werden nicht dadurch besser, dass man diese Ungerechtigkeit auch noch vergrößert. Für uns bleibt die Altersgrenze 67 gesetzt, bei 45 Beitragsjahren auch darunter. Das ist ohne weiteres möglich, wenn man die Rentenversicherung von unnötigem Ballast befreit, sinnvolle Maßnahmen ergreift, die kurz-, mittel- und langfristig für ausreichende Stabilität des Systems sorgen, und nicht zuletzt durch eine gesunde Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik. Wir als AfD-Fraktion haben bereits eine ganze Reihe wegweisender Anträge dazu vorgelegt und werden dies auch in Zukunft so fortführen.“
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