Mercosur schadet unseren Landwirten und Bürgern
Mercosur schadet unseren Landwirten und Bürgern
Berlin, 20. Januar 2026. Zur Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten äußern sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan Protschka, und der Berichterstatter der AfD-Fraktion für Forstpolitik und Ernährung, Peter Felser. Stephan Protschka:
„Die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens war ein schwerer Fehler. Während deutsche Bauernfamilien zu den weltweit höchsten Standards produzieren, öffnet die EU nun Tür und Tor für Agrarimporte aus Staaten mit deutlich niedrigeren Standards. Als AfD-Bundestagsfraktion bekennen wir uns klar zum freien Handel, aber er muss fair sein und darf nicht auf dem Rücken unserer Landwirte ausgetragen werden. Wer heimische Betriebe mit immer neuen Auflagen belastet, darf sie nicht gleichzeitig dem ruinösen Preisdruck durch Billigimporte aussetzen. Dieses Abkommen gefährdet Existenzen, schwächt den ländlichen Raum und untergräbt die Versorgungssicherheit in Deutschland.“
Peter Felser:
„Dieses Freihandelsabkommen schadet nicht nur unseren Landwirten und Bürgern, sondern ist zudem eine forstpolitische Katastrophe. Besonders absurd: Während sich Brüssel mit seiner erneut verschobenen EU-Entwaldungsverordnung als globaler Waldretter aufspielt, bewirkt das Freihandelsabkommen das genaue Gegenteil. Führen doch insbesondere die Mercosur-Rindfleischexporte zu einer verschärften Abholzung des Amazonas, um Platz für Weiden und Soja-Plantagen zu schaffen. Ein forst- und umweltpolitischer Super-Gau für dieses einzigartige Ökosystem. Angesichts fehlender Standards in den Mercosur-Staaten drohen unseren Bürgern zugleich importierte Ramsch-Nahrungsmittel, hergestellt durch Gentechnik und Wachstumshormone. Bereits im Dezember hat die AfD-Fraktion daher in ihrem Antrag (21/3315) trotz ihres ,Ja‘ zum Freihandel den Landwirtschaftsteil des Mercosur-Abkommens klar abgelehnt.“
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