Sabotageakte an Korvetten zeigen sicherheitspolitisches Strukturversagen

Sabotageakte an Korvetten zeigen sicherheitspolitisches Strukturversagen

Berlin, 4. Februar 2026. Zu den jüngsten Festnahmen im Zusammenhang mit versuchten Sabotageakten an Korvetten der Deutschen Marine im Hamburger Hafen erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Hannes Gnauck, Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages:

„Die Festnahmen im Zusammenhang mit Sabotageakten an Korvetten zeigen ein sicherheitspolitisches Strukturversagen. Die Bundesregierung hat zentrale Schutzaufgaben an Fremdfirmen ausgelagert, statt staatliche Sicherheitsstrukturen wie den Militärischen Abschirmdienst konsequent einzubinden. Während der MAD in den vergangenen Jahren stark mit internen ideologischen Prüfungen beschäftigt war, blieben hochsensible Rüstungsbereiche faktisch ohne ausreichende staatliche Kontrolle. Dass ausländische Akteure offenbar ungehindert die Möglichkeit hatten, sich sicherheitskritischen Bereichen zu nähern und Sabotagehandlungen durchzuführen, ist ein unhaltbarer Zustand. Die Sicherheit militärischer Schlüsselanlagen darf nicht von der Sparlogik privater Unternehmen abhängen. Aus Sicht der AfD-Bundestagsfraktion braucht es klare Zuständigkeiten, strengere Überprüfungen und eine Rückkehr zu echter Sabotageabwehr, bevor Schäden entstehen — nicht erst danach.“

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