Tötung kann man nicht entkriminalisieren

Tötung kann man nicht entkriminalisieren

Berlin, 25. März. 2025. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (SPD-Frauen) hat sich für die „Entkriminalisierung“ von Abtreibungen ausgesprochen und in diesem Zusammenhang von einer „roten Linie“ bei der Bildung einer schwarz-roten Bundesregierung gesprochen. „Einem Koalitionsvertrag ohne eine Einigung über die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen können wir nicht zustimmen“, sagte die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Ulrike Häfner. 
Die AfD-Bundestagsabgeordnete Birgit Bessin teilt dazu mit:

„Die schockierenden Aussagen der SPD-Frauen zeigen, dass die SPD sich in ihrem unglaublichen Kampf gegen Familien und ungeborene Kinder immer weiter radikalisiert. Die Jusos, die bereits 2018 mit ähnlichen Aussagen einen Skandal auslösten, scheinen sich in der Partei inzwischen durchgesetzt zu haben. Menschenwürde und das Recht auf Leben sind in dieser Partei scheinbar nichts mehr wert. Eine Tötung kann nicht entkriminalisiert werden.

Anstatt Abtreibungen mit gesetzlichen Änderungen weiter zu normalisieren, fordert die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag eine Willkommenskultur für Kinder und ein Ende der Bagatellisierung von Abtreibungen. Nicht ohne Grund schreibt sogar das Bundesjustizministerium auf seiner eigenen Internetseite: ,Das Grundgesetz verpflichtet den Staat zum Schutz des ungeborenen Lebens.‘ Insofern sind die Äußerungen der SPD-Frauen ein ungeheuerlicher Angriff auf das Grundgesetz. Angesichts der aktuell wieder sichtbar werdenden Rückgrat- und Prinzipienlosigkeit der Union ist leider zu befürchten, dass Herr Merz sich auch bei diesem Thema vollständig der SPD unterwerfen wird.“

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