Keine Verbote Sozialer Medien unter dem Vorwand des Jugendschutzes

Keine Verbote Sozialer Medien unter dem Vorwand des Jugendschutzes

Berlin, 2. Januar 2026. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und mehrere Bundes- und Landespolitiker der Union haben sich für ein Verbot Sozialer Medien für Jugendliche unter 16 Jahren ausgesprochen.

Dazu erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Bundestag und Bildungspolitiker Götz Frömming:

„Wir lehnen das von der EU und führenden Politikern der Union geforderte Verbot Sozialer Medien für Jugendliche ab. Unser Eindruck ist, dass es weniger darum geht, Jugendliche zu schützen, sondern unter dem Vorwand des Jugendschutzes das erodierte Meinungsmonopol der Altparteien wieder herzustellen. Mit noch mehr staatlicher Zensur, Verboten und Repressionen gefährdet man aber das, was eigentlich gestärkt werden sollte: eine freiheitliche, lebendige Demokratie.

Wir als AfD-Fraktion fordern vor allem für die Grundschule eine restriktive Handhabung digitaler Medien. Um Schreiben, Lesen, Rechnen zu lernen, braucht es keine Tablets oder Smartphones. Selbstverständlich sollte auch der kritische Umgang nicht nur mit den Sozialen Medien, sondern mit Medien generell ein zentrales Thema des Unterrichts sein. Hinzu tritt das vom Grundgesetz geschützte Erziehungsrecht der Eltern, in das der Staat nicht ohne Weiteres eingreifen darf.“

Der familienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Martin Reichardt, ergänzt:

„Die Absicht, gerade junge Menschen von den Sozialen Medien abzuschneiden und auf die nicht weniger problematischen Mainstream-Medien zu beschränken, ist der plumpe Versuch des Establishments, die Hinwendung der Jugend zu politischen Alternativen durch Informationsverbote zu erschweren.“

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