Eine wirkliche Migrationswende braucht eine reformierte Einbürgerungspolitik

Eine wirkliche Migrationswende braucht eine reformierte Einbürgerungspolitik

Berlin, 03. März 2026. Die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag thematisiert die Einbürgerungspolitik als zentrales Element einer wirklichen Migrationswende. Die Ampelregierung habe 2024 die Aufenthaltsdauer für eine Einbürgerung von acht auf fünf Jahre verkürzt, Mehrstaatigkeit erlaubt und Sprach- sowie Einkommensanforderungen gelockert. Das führe zu massenhaften Einbürgerungen mit 291.955 Verfahren im Jahr 2024 (+46 %) und weiteren Rekordwerten 2025. Vor dem Hintergrund gesicherter Rückkehroptionen für Syrer und der Belastung von Wohnungsmarkt, Gesundheits- und Bildungswesen fordert die Fraktion der AfD im Deutschen Bundestag eine Rücknahme dieser Reformen. Die Mindestaufenthaltsdauer soll wieder acht Jahre betragen, die Sprachprüfung auf Niveau B2 angehoben und die Sicherung des Lebensunterhalts strikt geprüft werden. Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sollen die Aufenthaltsdauer nicht anrechnen dürfen, und bei illegaler Einreise ist eine Einbürgerung auszuschließen. Schutzstatus sind nach Wegfall der Schutzgründe zu widerrufen und Rückführungen umzusetzen. Zudem ist eine Loyalitätsprüfung einzuführen, um nur solche Personen einzubürgern, die mit den Grundsätzen der Verfassung übereinstimmen. Das Bestreben zielt auf politische Integration und klare Regeln, die die Belastungsgrenzen öffentlicher Infrastruktur respektieren.

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