AfD-Fraktion lehnt Abschaffung des amtlichen Sportbootführerscheins ab
AfD-Fraktion lehnt Abschaffung des amtlichen Sportbootführerscheins ab
Berlin, 2. März 2026. Die Bundesregierung plant mit der Neufassung der „Sportschifffahrtsverordnung“ die Abschaffung der amtlichen Sportbootführerscheine Binnen und See. Künftig sollen anerkannte Wassersportverbände eigene, befristete Scheine ausstellen dürfen. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag lehnt diesen Schritt entschieden ab. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Alexis Giersch, Mitglied im Verkehrsausschuss, teilt dazu mit:
„Die bestehenden Regelungen haben sich über Jahrzehnte bewährt. Der amtliche Sportbootführerschein ist im In- und Ausland der Nachweis für einen hohen Ausbildungsstandard. Wer ein Durcheinander aus Verbandsscheinen zulässt, riskiert eine verminderte Ausbildungsqualität. Dies hätte unmittelbare Folgen für die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser. Es ist besorgniserregend, dass ein angeblich von Konservativen geführtes Ministerium bewährte Strukturen zerschlagen will. Die zu erwartenden unterschiedlichen Prüfstandards sowie befristete Verbandsscheine werden Zweifel an den Fähigkeiten der Führerscheininhaber wecken. Auch der Segler-Verband Schleswig-Holstein warnt bereits vor einer Schwächung der Vereine und der gesamten Wassersportwirtschaft. Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag steht einer Modernisierung der Ausbildung nicht grundsätzlich im Wege, aber lehnt eine überstürzte Zerschlagung von bewährten Strukturen ab. Die Sicherheit auf Binnen- und Küstengewässern ist für uns keine Verhandlungsmasse. Die AfD-Fraktion fordert daher: – Erhalt der amtlichen Sportbootführerscheine Binnen und See. – Sicherstellung einheitlicher und hoher Ausbildungsqualität. – Schutz von Vereinen und der gesamten Wassersportwirtschaft.“
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