Babys sind keine Bestellware

Babys sind keine Bestellware

Berlin, 6. März 2026. Vom 7. bis 8. März findet in Berlin erneut die Messe „Wish for a Baby“ statt. Diese sogenannte „Kinderwunschmesse“ richtet sich unter anderem an Menschen aus der „LGBT-Community“ und bietet internationalen Leihmutterschaftsagenturen Raum. Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Tobias Ebenberger, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

„Ich konnte durch einen Besuch der letztjährigen Messe in Köln persönlich erleben, dass dort der erste Schritt hin zu einem kommerziell erworbenen Kind aus Leihmutterschaft hergestellt werden kann. Auch auf ihrer Webseite machen die Veranstalter keinen Hehl daraus, dass zur Zielgruppe unter anderem an Leihmutterschaft interessierte schwule Paare und alleinstehende Männer gehören. Es ist ein beunruhigendes Zeichen unserer Zeit, dass trotz Leihmutterschaftsverbots Babys quasi als Bestellware beworben werden können. Kinder brauchen ihre biologischen Eltern und dürfen nicht zum Objekt eines Kaufvertrages werden.“

Der familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, ergänzt: „Erst 2023 beantragte die AfD-Bundestagsfraktion, das Verbot der Leihmutterschaft so zu präzisieren, dass deutsche Gerichte und Behörden keine auf Leihmutterschaftsverträgen im Ausland beruhenden Elternschaften anerkennen dürfen und jegliche Werbung für solche Verträge zu untersagen ist. Jedem Versuch, das Leihmutterschaftsverbot weiter auszuhebeln, werden wir uns aus Überzeugung entgegenstellen. Kinder sind kein Lifestyle-Accessoire, das man sich im Ausland ordert.“

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