Bauen muss endlich wieder billiger werden

Bauen muss endlich wieder billiger werden

Berlin, 20. Februar 2026. Zu Meldungen, dass statt der geplanten 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr in Deutschland in diesem Jahr lediglich 150.000 neue Wohnungen fertiggestellt werden könnten, teilt der baupolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Marc Bernhard, mit:

„Wenn die Baubranche positive Effekte für den Wohnungsbau frühestens 2027 oder 2028 erwartet, dann bedeutet das für Hunderttausende Familien die nächsten Jahre weiter stark steigende Mieten angesichts der Wohnungskatastrophe und die Vertröstung auf irgendwann oder noch später. Das jetzt vermeldete Plus von Baugenehmigungen mit zehn Prozent ist nur Augenwischerei, denn Wohnungen genehmigen heißt nicht Wohnungen bauen. Denn der Neubau von Wohnungen ist einfach zu teuer geworden. Da hilft auch keine Bauturbo-Propaganda der Bundesregierung. Nicht die Geschwindigkeit ist das große Problem, sondern dass das Bauen viel zu teuer ist, sodass man am Ende für 20-25 Euro pro Quadratmeter vermieten muss. Das kann sich kein Mieter leisten. Deshalb wird nicht gebaut, weil die Wohnungen zu solchen Preisen einfach nicht vermietbar sind. Das führt dazu, dass mittlerweile zwei Millionen bezahlbare Wohnungen fehlen. Der Baukostenpreisindex in Deutschland stieg seit 2002 um fast 77 Prozent. Von den Baukosten sind rund 40 Prozent staatlich verursacht – und zwar durch Steuern und energetische Vorschriften. Hier muss die Bundesregierung endlich ansetzen und die Kosten massiv senken. Alle anderen Maßnahmen ändern nichts an der Notlage am Wohnungsmarkt und sind nur Wählertäuschung. Als AfD-Bundestagsfraktion haben wir ganz konkrete, praktische Lösungsvorschläge, um zum halben Preis zu bauen. Damit schaffen wir den dringend benötigen Wohnraum: Mit Steuersenkungen über Bürokratieabbau bis hin zur Abwicklung des großen ideologischen Kostentreibers, des energetischen Vorschriftenwahns.“

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