CDU/CSU-Rückzieher bei Kinderkopftuchverbot ist erneuter Wählerbetrug
CDU/CSU-Rückzieher bei Kinderkopftuchverbot ist erneuter Wählerbetrug
Berlin, 17. April 2026. Der Antrag der AfD-Bundestagsfraktion (BT-Drs. 21/5323), der für ein Verbot des Kinderkopftuches an öffentlichen vorschulischen und schulischen Einrichtungen plädiert, wurde durch die Vertreter der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag abgelehnt und das wachsende Problem der Verschleierung kleiner Mädchen sowie das Vordringen des politischen Islams in Deutschland verharmlost und kleingeredet. Dazu erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Przygodda, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
„Es ist ein politischer Offenbarungseid der besonderen Sorte: Während Spitzenfunktionäre der Union wie Carsten Linnemann und Serap Güler in den vergangenen Jahren für ein Kinderkopftuchverbot in Kindergärten und Schulen trommelten und mit dieser Haltung auf Stimmenfang gingen, fällt die Union im Deutschen Bundestag nun auch in dieser Frage sang- und klanglos um. Nur wenige Monate nachdem in Österreich Christ- und Sozialdemokraten ein Kinderkopftuchverbot an Schulen durchgesetzt haben, verkennen ihre bundesdeutschen Partnerparteien den Ernst der Lage und lassen Mädchen in der Bundesrepublik schamlos im Stich. Die Union ignoriert gerissen die von etlichen Lehrkräften und Beobachtern gegebenen alarmierenden Berichte über massiv zunehmendes religiöses Mobbing an Schulen, in denen das Kopftuch immer wieder zuvörderst genannt wird. Der hinter dem Kinderkopftuch stehenden gezielten Abgrenzungsideologie des politischen Islams gegenüber unserer Kultur, für die die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen, Frauen und Männern kennzeichnend ist, begegnet die Partei von Bundeskanzler Merz und Ministerin Prien mit kalter Ignoranz. Die Leidtragenden sind die betroffenen Kinder und Schülerinnen, die ihre Haare für die gewissenlose Brandmauerpolitik der Christdemokraten und auf Druck von Moscheeverbänden, Migrantencommunitys und Eltern weiter werden verhüllen müssen. So werden sie ungefragt frühzeitig sexualisiert und in ein archaisches Verständnis des weiblichen Geschlechts gedrängt. Die AfD-Bundestagsfraktion wird die Interessen der betroffenen jungen Mädchen nicht aus den Augen verlieren und die Heuchelei der Union weiter konsequent beim Namen nennen.“
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