Explosion von Kindergeldzahlungen ins Ausland stoppen

Explosion von Kindergeldzahlungen ins Ausland stoppen

Berlin, 27. Januar 2026. Wie das Nachrichtenportal NIUS unter Bezugnahme auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion berichtet, sind seit 2010 Kindergeldleistungen in Höhe von 5,2 Milliarden Euro ins Ausland überwiesen worden. Wurden vor sechzehn Jahren noch 35,8 Millionen Euro über das Jahr ausgezahlt, stiegen die Jahresbeträge kontinuierlich auf 528 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Hierzu erklärt der familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt:

„Die neuen Zahlen sind ein weiterer Beleg dafür, dass auch die CDU-geführte Bundesregierung nicht gewillt ist, die Sozialleistungen für Ausländer einzudämmen. Insbesondere immer mehr EU-Ausländer werden so aufgrund niedrigerer Lebenshaltungskosten in ihrer Heimat gegenüber den einheimischen Deutschen bevorzugt. Auch unter Bundeskanzler Merz ist die Bundesregierung nicht willens, die magnetisch wirkenden Zahlungen für Nicht-Deutsche zu reduzieren – und verschärft damit das Problem der zunehmenden Staatsverschuldung und des sozialen Unfriedens in unserem Land. Damit vergehen sich die Machttragenden auch an der Zukunft unserer Kinder und Enkel. Es ist höchste Zeit, dass diese durch und durch verantwortungslose wie ungerechte Politik endlich ein Ende findet.“ Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, ergänzt: „Die Überweisung von Kindergeld in voller Höhe auf ausländische Konten muss gestoppt werden. Kindergeldzahlungen ins Ausland müssen endlich an die Lebenshaltungskosten vor Ort angepasst werden. Das würde die Steuerzahler jährlich um Hunderte Millionen Euro entlasten. Abgesehen von den Zahlungen ins Ausland muss aber auch das Kindergeld grundsätzlich auf den Prüfstand gestellt werden. Wie in Dänemark sollte der Anspruch für Ausländer an klare Voraussetzungen geknüpft werden: einen gültigen Aufenthaltstitel und eine mehrjährige Erwerbstätigkeit. Nur so kann die Einwanderung in unsere Sozialsysteme aufgrund attraktiver Sozialleistungen gestoppt werden.“

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