Pressemitteilung

Götz Frömming: Marion Ackermann als Präsidentin der Stiftung preußischer Kulturbesitz ist eine Fehlbesetzung

Berlin, 17. Juli 2024. Kulturpolitiker der AfD-Fraktionen auf Bundes- und Landesebene kritisieren die Entscheidung des Stiftungsrates der „Stiftung preußischer Kulturbesitz“ (SPK), Marion Ackermann zur neuen Präsidentin zu berufen. Der Stiftungsrat setzt sich aus Vertretern aller Bundesländer und dem Bund zusammen.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Götz Frömming, der sächsische AfD-Landtagsabgeordnete Thomas Kirste und das Mitglied der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Robert Eschricht, teilen dazu mit:

„Die Berufung von Marion Ackermann an die Spitze der wichtigsten deutschen Kulturstiftung ist eine Fehlbesetzung. Es ist ein weiterer Beleg für die geringschätzige Behandlung des klassisch deutschen und europäischen Kulturerbes durch die regierungsamtliche Kulturpolitik.

Als Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlung Dresden hat Frau Ackermann eine ausgesprochene Negativbilanz vorzuweisen. Der millionenschwere Kunstraub des sächsischen Staatsschatzes 2019 offenbarte eklatante Sicherheitsmängel in Museen unter ihrer Verantwortung. Ihre Versuche, auf eigene Faust Teile des Raubguts wiederzuerlangen, endeten in einer weiteren kostspieligen Blamage.

In ihrem sonstigen Wirken setzte Frau Ackermann auf ein agitatorisch anmutendes Kunstverständnis, das zur Politisierung und Polarisierung der sächsischen Kunstwelt beitrug. Ihr Herzensprojekt, die sprachliche Säuberung teils jahrhundertealter Bezeichnungen von Kunst- und Kulturgegenständen im Geiste der Wokeness, erinnert an ein orwellsches Politikverständnis, nach dem jede Ideologie die Vergangenheit umschreiben muss, wenn sie die Zukunft kontrollieren will.

Ebenso befremdlich muten ihre Sympathien für die Ziele sogenannter Klimaaktivisten an, die für mitunter substanzzerstörende Sprühangriffe auf Kulturobjekte wie das Brandenburger Tor verantwortlich sind. Wie diese Haltung mit einem positiven Verhältnis zum preußischen Kunst- und Kulturerbe Deutschlands in Einklang zu bringen ist, bleibt ein Rätsel. Eine möglicherweise erhellende Beratung im Kulturausschuss des Bundestags hat die federführende Staatsministerin für Kultur, Claudia Roth, leider unterlassen.

 Wir fordern den Stiftungsrat auf, diese Personalentscheidung zu revidieren.“

Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge