Linnemann übernimmt mit Vorstoß zu Kindergeldzahlungen Forderung der AfD-Fraktion
Linnemann übernimmt mit Vorstoß zu Kindergeldzahlungen Forderung der AfD-Fraktion
Berlin, 5. Februar 2026. Der Vorstoß des CDU-Generalsekretärs Carsten Linnemann zu Kürzungen von Kindergeldzahlungen ins EU-Ausland entspricht den Vorschlägen, die die AfD-Fraktion bereits seit der vorletzten Legislaturperiode gemacht hat. 2019 wurden 398 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland überwiesen; 2025 sind es bereits 528 Millionen Euro. Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, René Springer, teilt dazu mit:
„Die AfD-Fraktion kritisiert die Überweisung von Kindergeld ins Ausland seit Jahren. Bereits 2018 haben wir einen Gesetzentwurf vorgelegt, um die Plünderung der Familienkasse zu beenden. Dieser Entwurf wurde von der Union abgelehnt – auch mit der Stimme von Carsten Linnemann. Dass die CDU nun unter dem Druck einer immer stärker werdenden AfD die Forderungen unserer Fraktion kopiert und als eigene Idee verkauft, ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Wer jahrelang blockiert hat, ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.“ Der finanzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Kay Gottschalk, ergänzt: „Für Familien mit Kindergeldanspruch, bei denen sich der Wohnsitz der Kinder in einem anderen EU-Mitgliedstaat befindet, muss die Höhe des Kindergeldes an die Lebenshaltungskosten des Wohnsitzstaates angepasst werden. Es ist eine Schande, dass die Bundesregierung keine genauen Zahlen und nur die International Banking Account Numbers (IBAN) kennt, wohin die Auszahlungen erfolgen. Es wurden seit Jahren keine Verbesserungen vorgenommen. Die AfD-Bundestagsfraktion wird einen erneuten Gesetzesentwurf einreichen zur Bekräftigung unserer Forderungen und zum Aufzeigen der Mängel der Bundesregierung.“
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