Migranten sollen sich zu Hause nicht der deutschen Sprache verweigern
Migranten sollen sich zu Hause nicht der deutschen Sprache verweigern
Berlin, 17.Februar 2026. Das Statistische Bundesamt hat neue Zahlen zur Sprachverwendung in Haushalten vorgelegt. 15,5 Millionen Menschen in Deutschland sprechen zu Hause überwiegend oder ausschließlich in einer anderen Sprache – am häufigsten wird dabei Türkisch gesprochen. Nur 22 Prozent der Migranten sprechen zu Hause ausschließlich Deutsch. Der bildungs- und familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, teilt dazu mit:
„Das massive Schleifen des Staatsangehörigkeitsrechts durch die Ampel-Regierung und die überwiegende Beibehaltung der Regelungen durch die Merz-Regierung haben die weitere Ausbreitung von Parallelgesellschaften und Desintegration begünstigt. In ihrem Antrag für eine Reform der Einbürgerungspolitik (Drucksache 21/223) hat die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag bereits im vergangenen Jahr gefordert, dass eine Einbürgerung Sprachkenntnisse auf C1-Niveau voraussetzen muss. Darüber hinaus sollten Anspruchseinbürgerungen abgeschafft und die Grundlagen für Ermessenseinbürgerungen erheblich verschärft werden. So sollten diese etwa frühestens nach zehn Jahren legalen Aufenthalts ermöglicht werden.“
Die AfD-Bundestagsabgeordnete Birgit Bessin, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ergänzt dazu:
„Wenn Millionen von Menschen zu Hause kaum oder gar nicht Deutsch sprechen, dann ist auch ein millionenfaches Bildungsscheitern vorprogrammiert. Die Regierung muss endlich den Reset-Knopf drücken zur grundsätzlich Neuausrichtung der Einwanderungs-, Einbürgerungs- und Bildungspolitik in Deutschland. Wer nach Deutschland kommt, muss unsere Werte, Traditionen und Kultur anerkennen und sollte sich auch im Privaten nicht der deutschen Sprache verweigern. Unsere Forderung aus Drucksache 20/7575, Volksschulen für die Unterrichtung von Kindern auszustatten, die nicht über ausreichende Deutschkenntnisse für den Grundschulbesuch verfügen, bleibt weiterhin aktuell.“
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