Nach Teheran-Schlag braucht es eine realistische Politik im deutschen Interesse

Nach Teheran-Schlag braucht es eine realistische Politik im deutschen Interesse

Berlin, 2. März 2026. Zur aktuellen Lage im Nahen Osten nach den israelisch-amerikanischen Schlägen gegen die iranische Führung erklärt der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier:

„Der Iran war über Jahrzehnte der zentrale destabilisierende Faktor in der Region. Teheran hat Terrorstrukturen aufgebaut und finanziert, Stellvertreterkriege angeheizt und damit Konflikte befeuert, die bis nach Deutschland wirken: Durch islamistische Netzwerke und Finanzströme, Sicherheitsrisiken und Migrationsbewegungen. Die Trump-Administration hat hier mit chirurgischer Präzision und klarer Zielorientierung gehandelt, mit einem begrenzten Vorgehen, das auf die Ausschaltung der sicherheitsrelevanten Schaltstellen des Regimes zielte. Ich teile die Erwartung, dass jetzt Deeskalation die oberste Priorität haben muss. Denn die Gefahr ist groß, dass eine weitere militärische Eskalation das Land in einen Bürgerkrieg stürzt und die Spannungen in der gesamten Region weiter zunehmen. Wir verfolgen die aktuelle Entwicklung deshalb mit großer Sorge. Die Bundesregierung muss jetzt alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um möglichen Terroranschlägen in Deutschland vorzubeugen und sicherzustellen, dass es nicht erneut zu einer unkontrollierten Migration nach Deutschland kommt. Deutschlands erstes Interesse gilt dem Schutz unserer inneren Sicherheit, der Verhinderung von weiterem Terrorexport nach Deutschland und der konsequenten Abwehr neuer Migrationswellen. Mit dem neuen Status quo muss jetzt pragmatisch umgegangen werden. Entscheidend ist, dass ein Flächenbrand in der Region verhindert wird. Die Amerikaner sind dabei unser wichtigster Partner. Dem iranischen Volk ist zu wünschen, dass es die Kraft und die Weisheit findet, sich eine neue, stabile und friedliche politische Ordnung zu geben.“

Beitrag teilen

Ähnliche Beiträge