Philipp Amthor manövriert sich ins Abseits

Philipp Amthor manövriert sich ins Abseits

Berlin, 11. Januar 2026. Edgar Naujok, Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung, kritisiert die Äußerungen des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Philipp Amthor, zum Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin:

„Der Auftritt von Philipp Amthor in der ZDF-Talkshow Markus Lanz war ein ideenloser Reflex, um gravierende politische Fehler kleinzureden. Denn was zu Jahresbeginn in Berlin mit dem weitreichenden Stromausfall sichtbar wurde, war ein Politikversagen sondergleichen. Herr Amthor sollte sich vollumfänglich auf die Digitalpolitik konzentrieren, statt seine Parteikollegen wie CDU-Bürgermeister Kai Wegner verteidigen zu wollen. Denn hier gibt es genügend Baustellen: Breitbandausbau, Bürokratieabbau, technologischer Rückstand, digitale Souveränität. Wenn er das nicht begreift, wird er sich weiter ins Abseits manövrieren. Denn gerade in Zeiten, in denen Vertrauen in staatliche Institutionen und politische Akteure von zentraler Bedeutung ist, müssen diejenigen, die im Regierungsapparat Verantwortung tragen, glaubwürdig und souverän auftreten. Die AfD-Bundestagsfraktion beharrt deshalb darauf, dass wir in unserem Land keine Schönredner und hektischen Verteidiger von politischen Fehlern brauchen, sondern Politiker, die geradlinig benennen, was falsch läuft, und echte Lösungen anbieten.“

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