Verhandlungen statt Gegenmaßnahmen um Zoll-Problematik zu lösen
Verhandlungen statt Gegenmaßnahmen um Zoll-Problematik zu lösen
Berlin, 3. April. 2025. Zur Bekanntgabe höherer Zölle durch US-Präsident Trump erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm:
„Diese Entscheidung kippt Sand ins Getriebe der Weltwirtschaft. Zölle und Gegenzölle schmälern den Wohlstand der Bürger auf allen Seiten. Dennoch glaube ich, dass ein Handelskrieg noch zu verhindern ist. Das Agieren Trumps in der Vergangenheit hat gezeigt, dass Zölle für ihn Druckmittel sind, um aus seiner Sicht bestehende Unwuchten zu beheben.
Sein Argument, dass beispielsweise die EU-Zölle für US-Fahrzeuge viermal so hoch seien wie umgekehrt, ist ja richtig. Smart wäre es gewesen, wenn die EU-Kommission vorab eine Senkung der höheren europäischen Auto-Zölle in Gang gesetzt hätte.
Jetzt braucht es als Reaktion vor allem Gesprächsangebote. Letzten Endes lösen nicht Gegenmaßnahmen das Problem, sondern möglichst schnelle Verhandlungen. Trump ist Deal Maker, und es gibt gute Gründe, warum auch die Vereinigten Staaten nicht an dauerhaft hohen Zöllen interessiert sein können.
Und es erfordert aus Sicht der AfD-Fraktion natürlich umso dringender, die eigene Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Zu erwarten ist es bei der angehenden Schuldenkoalition nicht, aber es bräuchte endlich eine Regierung, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland verbessert. Das würde helfen, Unternehmen im Land zu halten und auch höhere Zölle kompensieren zu können.“
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