Wirtschaftliche Zusammenarbeit im Rohstoffbereich muss an erster Stelle stehen
Wirtschaftliche Zusammenarbeit im Rohstoffbereich muss an erster Stelle stehen
Berlin, 5. März 2026. In der gestrigen Sitzung des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung war der Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), der ehemalige Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (CSU), zu Gast. Er sprach mit den Ausschussmitgliedern unter anderem über Perspektiven für die deutsche Wirtschaft im Rahmen der industriellen Entwicklung von Schwellenländern. Zu den Erkenntnissen aus dem Gespräch teilt der AfD-Bundestagabgeordnete Matthias Rentzsch mit:
„Im zukunftsträchtigen Feld der Exploration und des Abbaus kritischer und seltener Rohstoffe sind deutsche Unternehmen bestenfalls nachrangig vertreten. Ausländische Großkonzerne und chinesische Akteure spielen in diesem Bereich die entscheidende Rolle. Diese Erkenntnis aus dem Gespräch mit Generaldirektor Dr. Gerd Müller ist eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung und macht einmal mehr die Planlosigkeit der deutschen Entwicklungspolitik deutlich. Statt sich um die Bedürfnisse der deutschen Wirtschaft und eine gedeihliche wirtschaftliche Zusammenarbeit mit rohstoffreichen Ländern zu kümmern, beschenkt die Merz-Regierung nach wie vor in rot-grüner Manier aller Herren Länder mit unnützen Projekten aus den Bereichen Klima, Gender et cetera – finanziert mit deutschem Steuergeld. Wir als AfD-Bundestagsfraktion setzen uns für eine interessengeleitete Politik im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit ein. Die Unterstützung der deutschen Wirtschaft bei der Exploration, dem Abbau und der Versorgung mit kritischen Rohstoffen muss für eine deutsche Bundesregierung an erster Stelle stehen.“
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